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Ausflugsziele Nationalpark Hohe Tauern Region

Krimmler Wasserfälle die höchsten Europas

Die mit einer gesamten Fallhöhe von 380 m höchsten Wasserfälle Europas sind ein Sinnbild für alle Naturschönheiten im Nationalpark Hohe Tauern. Seit über 100 Jahren führt der Wasserfallweg naturbegeisterte Menschen mit zahlreichen Aussichtsstellen, Brücken und Kanzeln hautnah an das Naturschauspiel heran.

 

Entstehung Die Krimmler Wasserfälle

Durch ihre außergewöhnliche Fallhöhe gehören die Krimmler Wasserfälle zu den höchsten Europas und zu den fünftgrößten der Welt (der obere, mittlere und untere Achenfall haben eine Höhe in 3 Stufen von 145 m, 100 m und 140 m). Das ergibt sich aus der geologischen Entstehung dieser Gebirgsregion: Bei der Aufwölbung der zentralen Alpenteile vor etwa 30 Millionen Jahren war hervorgerufen durch die Kollision der afrikanischen mit der eurasischen Platte. Dieser Höhenunterschied wurde während der Eiszeit durch einen mächtigen Eisstrom, der die Haupttäler tief ausschürfte, noch verstärkt. Dass die Wasserfallstufen in dieser Höhe erhalten geblieben sind, erklärt sich daraus, dass hier eine Zone besonders harten Gesteins Granit zu Tage tritt (Tauernfenster), an deren Rand sich die Wasserfälle befinden.

 

Alter Tauernweg

Bereits im Hochmittelalter gibt es einen Saumweg entlang der Wasserfälle und des Achentals über den Krimmler Tauern (2.633 m) nach Italien. Als wichtigste Handelsgüter wurden Salz nach Süden und Wein nach Norden transportiert. Das auch heute noch bewirtschaftete Krimmler Tauernhaus als wichtige Raststation wird 1389 erstmals urkundlich erwähnt. Noch heute treiben Südtiroler Bauern ihre Tiere im Sommer auf die Almen der österreichischen Seite. Das ist dann kleiner Grenzverkehr.

Im 16. Jahrhundert ist der Saumverkehr über den Krimmler Tauern offensichtlich so bedeutsam, dass eine neue Trasse angelegt wird. Die umgebende Natur interessiert die Reisenden der Zeit nicht. Dementsprechend wird auch der Krimmler Tauernweg angelegt: Er führt an die Wasserfälle nur heran, wenn es vom Gelände her unbedingt notwendig ist.

 

Der heutige Weg

Der heute noch bestehende Weg wurde im Jahr 1901 von der Alpenvereinssektion Warnsdorf erbaut. Der Weg läuft nun nahe am Wasserfall entlang und windet sich in engen und steilen Serpentinen hoch. Daher sollten die Besucher etwas Kondition mitbringen, wenn sie den Wasserfall komplett aufsteigen wollen. Von mehreren Aussichtskanzeln bieten sich spektakuläre Ausblicke. Er gehört heute der Sektion Warnsdorf/Krimml des Österreichischen Alpenvereins.

www.wasserfaelle-krimml.at

 

Öffnungszeiten Sommer:

Von Mitte April bis Ende Oktober ist der gebührenpflichtige

Öffnungszeiten Winter: Krimmler Wasserfallweg durchgehend geöffnet. Auf eigene Gefahr. Beachten Sie die Lawinenwarnungen

Eintritt: Erw € 3,50 Kidner € 0,50

Die Parklätze sind Geühren pflichtig

 

Wasserfalltaxi:

Es gibt mehrere Wasserfalltaxis, welche Sie in regelmäßigen Abständen zu den einzelnen Stufen der Wasserfälle bringen. Zum Tauernhaus als Ausgangspunkt für Wanderungen im Krimmler Achental kann man nur am Vormittag und am Nachmittag fahren

 

Tipp: Huskytour im Winter. Fahrt mit dem Husky (Personentransporter) bis zum Tauernhaus, wo man herrliche Winterwanderungen mit Schneeschuhen (gratis Verleih im Hotel Sonnberghof) unternehmen kann. Im Rahmen der Sonnberghof Skiferienpauschale im Feber 1 x wöchentlich inklusive.

Großglockner der höchste Berg Österreichs

Mit seinen 3.798 m ist der Großglockner nicht nur der höchste Berg Österreichs, sondern er zählt auch zu den höchsten Gipfeln der Ostalpen. Dem pyramidenförmigen Großglockner ist dem etwas niedrigere Kleinglockner (3.770 m) vorgelagert, dazwischen liegt die sogenannte Glocknerscharte.

Der Glockner ist der höchste Berg der Alpen östlich der 175 km entfernten Ortlergruppe und weist damit nach dem Mont Blanc die zweitgrößte geografische Dominanz  aller Berge der Alpen auf. Auch seine Schartenhöhe ist mit 2.424 Metern nach dem Montblanc die zweitgrößte aller Alpengipfel. Somit ist der Berg eine der eigenständigsten Erhebungen der Alpen.[ Die Aussicht vom Großglockner gilt als die weiteste aller Berge der Ostalpen, sie reicht 220 Kilometer weit, unter Berücksichtigung der terrestrischen Refraktion fast 240 Kilometer. Der Blick über mehr als 150.000 Quadratkilometer Erdoberfläche reicht bis zur Schwäbisch-Bayerischen Ebene im Nordwesten, bis Regensburg und zum Böhmerwald im Norden, zum Ortler im Westen, zur Poebene im Süden, zum Triglav und zum Toten Gebirge im Osten.

Die Erstbesteigung erfolgte im Jahr 1800. Sieg und Niederlage begleiteten aber auch andere Expeditionen. Die erste Expedition scheiterte an schweren Schneefällen. Sechs Mann erklommen gerade noch den Kleinglockner (3.783 m). Trotz starken Beifalls der Wissenschaft genügte Salm diese Leistung nicht. Er schickte sich an, im nächsten Jahr „alles aufzubiegen, um die Reise auf den Glockner und die gänzliche Ersteigung desselben zu erleichtern“. Am 26. Juli 1800 machte sich die zweite Expedition in Heiligenblut auf den Weg: 62 Personen, darunter 12 „Honoratioren“ (Salm und seine Wissenschafter) als „reitende Partie“, mit 16 Pferden. Dank günstigem Wetter erreichten fast alle „Honoratioren“ binnen zwei Tagen die Adlersruhe (3.434 m) und fünf Mann bezwangen tatsächlich den Großglockner und setzten dort ein Gipfelkreuz.

Die Pallavicinirinne ist nach Markgraf Alfred Pallavicini benannt, der 1886 am Glockner den Tod fand. Seit 1918 ist der Großglockner samt Pasterze (Gletscher) im Besitz des Österreichischen Alpenvereins.

Mit dem Bau der Großglockner Hochalpenstraße hat der majestätische Gipfel eine neue Dimension erhalten. Die Straße über das Hochtor folgt uralten Spuren. Seit fast zwei Jahrtausenden vor Christus überquerten Menschen das Hochtor.

Das belegen Funde wie vorkeltische Bronzemesser, keltischer Goldschmuck, eine römische Herkules-Statuette, mittelalterliches Zaumzeug und Ketten von Galeerensträflingen aus dem 17. Jahrhundert.

Das Hochtor hielt bis zur Hochblüte des Handels im 17. Jhdt. als Handelsweg den dritten Rang nach dem Brenner und dem Radstädter Tauern mit knapp zehn Prozent des Handelsvolumens der Ostalpenalpen. Der Bau der Autostraße hat unter Hitlers Regime auch eine unrühmliche Geschichte.

Heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel und  für viele Menschen der Inbegriff eines beeindruckenden Naturerlebnisses: Hier werden Größe und Macht spürbar, hier erliegt man der Faszination des ewigen Eises und der Urgewalt der Natur. Die Schneeräumung jedes Frühjahr ist auch immer ein Meisterwerk der Technik in der Natur. 3 Meter hohe Schneewände werden frei gefräst.

 

Öffnungszeiten Glocknerstraße:

Anfang Mai - 15. Juni: 6.00 - 20.00 Uhr
16. Juni - 15. September: 5.00 - 21.30 Uhr
16. September - Anfang November: 6.00 - 19.30 Uhr
Letzte Einfahrt jeweils 45 Min. vor Nachtsperre.
Öffnungszeiten der einzelnen Ausstellungen entlang der Straße
Alle Ausstellungen täglich geöffnet von 10.00 - 17.00 Uhr,
das Haus Alpine Naturschau von 9.00 - 17.00 Uhr.

Mautgebühr:

Tageskarte € 32 bis € 22, Aufzahlung 2. Tag € 9, Elektrofahrzeuge Tageskarte € 22 bis € 16,--

 

Tipp: Im Rahmen der geführten Nationalparktouren können Sie von Juli bis August 1 x wöchentlich jeden  Mittwoch ab 9.00  mit einem professionellen Nationalparkranger den höchsten Berg erkunden.

 

Für Bergsteiger bietet der Bergführer in Kals und Heiligenblut geführte Besteigungen an. Rechnen Sie mit 2 Tagen und man muss sich ständig der Witterung anpassen. Alle Infos im Hotel Sonnberghof und unter www.bergführer-neukirchen.at

 

 

Nationalparkzentrum Mittersill

Als Höhepunkt des 30 jährigen Jubiläum des ältesten Nationalpark Österreichs, wurde das Nationalparkzentrum in Mittersill eröffnet. In spielerischer und bestaunenswerter Weise erfahren Sie wissenschaftliches über die Entstehen der Tauern, die Tier- Pflanzen- und Kulturwelten des Nationalparks Hohe Tauern.

8 Themen Schwerpunkte


Adlerflug Panorama

Adlerflug
Über 3 m hohe Großreliefs der Großglockner und der Großvenediger als wichtige Säulen des Nationalparks ragen in die Höhe. Darüber segelt hoch ein Adler. Wenn man diese Gipfel auf der Besuchergalerie umrundet, wandert man quasi rund um die Hohen Tauern. Vor den Gipfeln spannen sich, schräg zu den Zusehern Großbildmonitore, drei auf der Nord- und zwei auf der Südseite der Hohen Tauern. Den 5 Großbildmonitoren mit Filmsequenzen von ScienceVision sind – jeweils entsprechend ihrer Lage um die Gipfel - die nordöstlichen, nordwestlichen, südwestlichen und südöstlichen Täler des Nationalparks zugeordnet.

Reise in die Arktis
Ander oberen Waldgrenze sieht man am augenscheinlichsten, dass sich im Hochgebirge mit zunehmender Höhe Pflanzenkleid und Klima sich drastisch ändern. Eine Wanderung vom Tal bis in die Gipfelregionen entspricht einer Reise über den ganzen Kontinent bis in die Arktis. Auf Stufen erklimmt man die Stockwerke der Alpen (die Höhenstufen der Vegetation und Klimazonen). Dabei aktiviert man eindrucksvolle Beispielsfotos aus den Tauern und von der Reise in die Arktis als Parallele.

Klimastation
Einen aktuellen (live via Internet) Vergleich der klimatischen Unterschiede zwischen Berg und Tal ermöglicht eine Klimastation, die aktuelle Daten vom Nationalparkzentrum, von Spitzbergen und der Wetterwarte am Sonnblick gegenüberstellt. An dieser Stelle kann der Sonnblick auch als weltberühmte meteorologische Höhenstation präsentiert werden.

Tauernfenster & Schatzkammer
Die Entstehung des Tauernfensters und der Tauernschätze

High Definition 3D Erlebniskino
Ein Crash der Kontinente in Superzeitlupe – die Afrikanische Platte beginnt nach Norden zu driften, die Erdkruste wird hochgehoben, ineinander geschoben, gefaltet und lässt die Alpen entstehen. Ein aufwändige Animationen in atemberaubenden stereoskopischen Bildern, produziert von ScienceVision, lassen den Zuseher die Entstehung des berühmtesten Gebirges der Welt im Zeitraffer miterleben.          

Schatzkammer Hohe Tauern
Eine Bergkristallkluft, Tauerngold, Smaragde und andere prächtige Kristalle zeugen vom außergewöhnlichen Mineralienreichtum der Hohen Tauern. Durch unterschiedliche Info-Elemente erfährt man Interessantes und Wissenswertes über die Tauern-Erze, das berühmte Tauerngold und die bewegte Bergbaugeschichte sowie über die mineralogischen Besonderheiten der Hohen Tauern.        

Murmeltier & Co
Alpine Tier- und Pflanzenwelt

Murmeltierbau
Eine Hochgebirgslandschaft mit einem großen bekriechbarem Murmeltierbau - in dem Kinder und wagemutige Erwachsene in Röhren in den Boden kriechen und die Murmeltiere im Bau „besuchen“ können - bildet das Herzstück dieser Erlebniswelt. Im sogenannten Winter-Kessel entdeckt man die schlafende Murmeltierfamilie.

Murmeltierkino
Im "Murmeltierkino" werden herausragende Filmszenen, produziert von ScienceVision, aus dem Leben der typischen Tiere des Nationalparks präsentiert. Man beobachtet z. B. eine Murmeltierfamilie im und um den Bau, Adler und Schneehase im Sommer und Winter, die Kletterkönige Steinbock, Gämse und Mauerläufer in der Vertikalen, Gänse- und Bartgeier und andere Hochgebirgstiere in außergewöhnlichen Aufnahmen.

Alpine Tierwelt
Schneehuhn, Hermelin und Schneehase findet man je nach Saison im weißen Winterkleid oder im braunen Sommerkleid. Weitere Tiere wie Schneemaus und manche Singvögel verteilen sich je nach Lebensraum in der Landschaft. Zusätzliche Info-Elemente informieren über die Besonderheiten der alpinen Tierwelt des Nationalparks.

Alpine Pflanzenwelt
Hinter jeder Pflanze im Nationalpark Hohe Tauern steckt eine wechselvolle Geschichte: woher sie kommt, wie sie ihren Platz behauptet und welche Überlebensstrategien sie gegenüber Umwelteinflüssen anwendet.

Almleben
Natur und Mensch im Einklang

Almleben
Eine inszenierte Alm-Atmosphäre versetzt den Besucher auf die Alm.
Almwiesenliegen laden zu einer kurzen Rast ein, nachdem man sich über das Almleben und die Almwirtschaft sowie über schmackhafte Almprodukte informiert hat.

Pinzgauer Almtiere
Pinzgauer Rind, Noriker, Pinzgauer Ziege, Tauernschecke und Bergschaf. Man kann sie muhen, meckern und blöken hören und erfährt Interessantes über ihre Geschichte und ihr Wesen.

Bergblumenzauber
Leuchttafeln und Screens (mit Filmsequenzen von ScienceVision) informieren über die großartige Pflanzenwelt der Hohen Tauern, über Besonderheiten auf der Nord- und Südseite des Alpenhauptkammes und über die einzigartigen Blütenteppiche der Bergmähder.  Legen Sie sich auf die Almwiesenliegen und genießen Sie den Bergblumenzauber.

Bergwaldgalerie
Bergwaldleben mit allen Sinnen entdecken

Baumgalerie
Mächtige Stämme der wichtigsten Bergwaldbäume (Zirbe, Lärche, Fichte, Ahorn, Vogelbeere,...) bilden eine stimmige Säulenhalle. Man erfährt Interessantes über die Eigenschaften der bis über 1000-jährigen Bäume und des Holzes, über die ökologische Bedeutung des Bergwaldes und über die „Bewohner“ der Waldriesen.

Bergwaldleben
Waldgeräusche und Tierstimmen, Spechte und Bergwaldeulen, die auf Knopfdruck aus der Baumhöhle schauen, Rothirsch und Baummarder, und manche andere bekannte und unbekannte Bergwaldbewohner können mit allen Sinnen entdeckt werden. Wie schwer ist das kleinste Säugetier und der kleinste Vogel des Bergwaldes? Wie steht es um Bär und Luchs in den Hohen Tauern? – Interaktive Info-Einrichtungen geben unerwartete Auskünfte.        

Wilde Wasser
Bergbacherlebnis

Wanderung am Bergbachgrund
Die gesamte Gebirgsbach-Szenerie ist stark vergrößert dargestellt. Die bizarren Wasserwesen, die hier leben – Köcherfliegenlarven, Alpenstrudelwürmer, Forellenlarven und dergleichen – sind in ihrem Lebensraum als metergroße Modelle sichtbar. Man versteht, wie vielfältig das verborgene Leben im Bergbach ist. Über Kopf steht im Wasserraum bedrohlich eine haifischgroße Bachforelle.

Die Welt des Wassers
Die Alpen sind als Wasserschloss Europas bekannt, von den Bergen der Hohen Tauern fließen unentwegt Bäche und Flüsse zu Tal. Gerade hier kann man das Wasser erforschen und verstehen. Auf Schautafeln erfahren sie Informatives über Gebirgsbäche, Wasserfälle, Bergseen und Moore im Nationalpark Hohe Tauern.        

Gletscherwelt
Auf den Spuren von Eis und Schnee

Gletscher zum Anfassen
Große Gletscherfotos und ein Eisberg bilden die Bühne für eine umfassende Information über die Gletscher der Hohen Tauern, über Schnee, Firn und Gletschereis, über das Eisfließen und andere Besonderheiten der Gletscher.

Das Pasterzen Zeitrad
Am Beispiel der Pasterze (Gletscher am Großglockner siehe Seite …) wird mittels einer Computer-Animation die Entwicklung der Pasterze von der Eiszeit bis zum möglichen völligen Abschmelzen im Zeitraffer dargestellt. Dabei kann die Zeit und die Gletscherentwicklung mittels eines großen Zeitrades von den Besuchern nach vor und zurück gedreht werden. Das historische und künftige Rückschmelzen und Vorstoßen des Gletschers beobachtet man auf einem Großbildschirm. 

Lawinen-Wasserfall-Dom
Ein einzigartiges Lawinen- und Wasserfallerlebnis

In einer 5 m hohen Kinobox bilden drei Wandseiten eine 270°-Projektionsfläche. Die Zuschauer befinden sich inmitten des Filmgeschehens. Auf der Dreiseiten-Projektionsfläche spiegelt anfangs das ruhige Wasser eines Bergsees. Daraus baut sich ein Fließen auf, das zum Bergbach und schließlich zum tosenden Wasserfall anschwillt. Die fallenden Wasser, die einen umgeben, wandeln sich in Schneetreiben, dann in eine weite Schneelandschaft. Aus dieser löst sich eine Lawine und donnert talwärts, bis man inmitten der staubenden Schneemassen steht. Ein einzigartiges Erlebnis der Naturgewalten des Hochgebirges, verstärkt durch mächtigen Surround-Sound (produziert von ScienceVision).


Öffnungszeiten: täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Eintritt: Erw. € 8,50 Kinder 4,-- Familienkarte € 21,--
Tipp: Ideal für einen Rasttag, bei Regenbogenwetter oder Schneefall

Panoramabahn Kitzbühler Alpen

Die Panoramabahn startet in Hollersbach nur 10 Autominuten vom Hotel. Sie schweben über das breite Salzachtal und erhaschen Blicke in die engen Nationalpark Seitentäler und auf die Gletschergipfel. Das ist Vogelflugperspektive live. Wenn Sie aussteigen landen sie in den  Almen der Kitzbühler Alpen.

 

Öffnungszeiten:

15.06.2012-17.06.2012
23.06.2012-24.06.2012
30.06.2012-14.10.2012
08.45 - 16.30 Uhr - bei Schlechtwetter geschlossen!

Tarife.

 

Berg- und Talfahrt

nur Bergfahrt oder nur Talfahrt

Erwachsene

9,80

8,20

Ermäßigter Preis mit Gästekarte**

9,20

7,80

Junior's Special Kind

3,40

3,40

Junior's Special Jugend

5,40

5,40

4-SESSELBAHN Gaisberg

 

 

Erwachsene

8,90

7,40

Ermäßigter Preis mit Gästekarte**

8,30

7,00

Junior's Special Kind

3,10

3,10

Junior's Special Jugend

4,90

4,90

 

 

Wanderempfehlungen

Wanderkarten Panorama mit Gondelbahn, Bus, Krimmlerbahn, Wanderwege und M.B. Wege

http://www.alpenwelt-verlag.com/kunden/panoramabahn_kitzbuehel/

Tauernkraftwerke & Stauseen Kaprun - die größte Energiequelle Salzburgs

Die Verbindung von Naturgewalten und Ingenieurskunst auf 2000m  ein besonderes Erlebnis für technisch interessierte Menschen.

 

Aus Wasserkraft wird Strom - Kraftwerksführung

Das Kraftwerk Kaprun ist seit 19 .. die größte Energiequelle des Salzburger Landes. Wasserkraft greift natürlich auch in die Natur ein, aber die Energie ist erneuerbar und bindet wenig CO2 bei der Produktion. Diese Art der Stromproduktion nennt man saubere Energie. Natürlich werden der Lebensraum, der dortigen Tier- und Pflanzenwelt beeinflusst, aber es ist noch vertretbar.

Das Informationszentrum befindet sich im Ort Kaprun. Hier erfahren Sie mit moderner interaktiver Technik alles Wissenswerte über VERBUND, Österreichs führendes Stromunternehmen, sowie über das Zusammenspiel von Natur und Technik. Von einer Galerie aus können Sie das Geschehen in der Maschinenhalle des Kraftwerks Kaprun-Hauptstufe  miterleben.

 

Eintauchen in die Erlebniswelt Strom & Eis

Zwischen der Mooserboden- und Drossensperre am Speichersee Mooserboden befindet sich die Erlebniswelt Strom & Eis. Hier können Sie die  Welt des ewigen Eis eintauchen und das Zusammenspiel von Gletscher, Kraftwerksbau und Stromerzeugung hautnah erleben.

In der Ausstellung "Tauernstrom" führt zurück in die  Nachkriegszeit der 1950er-Jahre. Sie lernen die wechselvolle Geschichte des Kraftwerksprojekts Kaprun kennen, die sich von den ersten Ideen der 30er-Jahre über den 2. Weltkrieg bis zum Wiederaufbau erstreckt. Zugleich erfahren Sie Details zum und rund um den Mythos Kaprun und seiner Bedeutung für Österreich.

Die Ausstellung "Gletschereis" wird Sie mit einem  Diarama beeindrucken, auf dem man den Pasterzengletscher und seine Umgebung kennen und das Zusammenspiel aus Gletschereis und Stromerzeugung besser verstehen lernen. Sie werden tief in das Innere des Gletschers hinein geführt und informiert.

 

Hoch hinaus - mit dem Lärchwand-Schrägaufzug

Die Fahrt  beginnt beim Kesselfall-Alpenhaus, das Sie mit dem Auto erreichen. Mit dem Bus geht es zunächst durch den Lärchwand-Tunnel zur Talstation des Lärchwand-Schrägaufzuges in 1.209 m Höhe.

Mit Europas größtem offenem Schrägaufzug gleiten Sie von dort nahezu lautlos auf 1.640 m Höhe. Dabei erleben Sie eine wunderbare Aussicht in das Kapruner Tal und den Übergang von Buchenmischwäldern zur typisch hochalpinen Fauna.

Die Bergstation des Schrägaufzuges befindet sich nahe der Limberg-Sperre, der Staumauer des unteren Speichersees Wasserfallboden. Mit dem Bus legen Sie die letzten Höhenmeter zurück - vorbei am unteren Speichersee und der Fürthermoar-Alm, bis Sie den Mooserboden-Speicher in 2.040 m Höhe erreichen.

Die gesamte Fahrzeit inkl. Umsteigen beträgt ca. 45 Minuten.

Öffnungszeiten:
25. Mai bis 14. Oktober 2012
Täglich von 8:10 bis 16:45 Uhr (letzte Bergfahrt 15:30 Uhr)

 

Preise für Berg- und Talfahrt 2012

Erwachsene € 19,00

Kleinkinder (bis 5 Jahre) € 0,00

Kinder (6-15 Jahre) € 11,50

Familien € 38,00

 

Bild: VERBUND Kaprun Hochgebirgsstauseen

Kitzsteinhorngletscher

Der Kitzsteinhorngletscher ist der einzige Gletscher welchen Sie mit einer Bahn erreichen können im Salzburgerland. Dort wurde schon 1965 ein Ganzjahres Skigebiet ausgebaut. Für alle Menschen die einmal Schnee und Sommersonne oder Badesee am gleichen Tag leben wollen ist das Kitzsteinhorn ein Erlebnis.

Auf der höchsten Aussichtsplattform im Salzburgerland (3000 m) sehen Sie über Berggipfel, Gletscher, Seen und sanfte Täler.  Ice Arena mit Schneestrand, Rutschbahnen und Sonnenliegen. Dabei sehen Sie den Skifahrer und Snowboardern zu, wie sie über die Pisten wedeln.

Wissenswertes und Bestaunendes über die alpinen Bergwelt erfahren Sie in der Nationalpark Galerie und im Cinema 3000. Wichtig, Gletschersonnencreme, gute Sonnenbrille und Kleidung für Wind mitnehmen.

Auch wenn das Kitzsteinhorn grundsätzlich ein Ganzjahresskigebiet ist, musste auf Grund des Klimawandels erstmals im Jahr 1986 der Skibetrieb während eines heißen Sommers für mehrere Wochen eingestellt werden. Seit 1999 finden sich auch am Kitzsteinhorn Schneekanonen, die insbesondere den Bereich zwischen dem Alpincenter und dem unteren Gletscherrand beschneien. Im Jahr 2004 wurden erstmals Folien gegen Schneeschmelze aufgelegt.

 

Fahrzeiten:

Preise:

Tipp: Vormittags Gletschererlebnis im Schnee,  eventuell mit einer geführten Wanderung von Mitte Juni bis Mitte September Tgl: Faszination Gipfelwelt 3000 und danach Baden im Zeller See.

Bild: Kitzsteinhorn


Museen

Kristallmuseum Bramberg

Das Heimatmuseum Bramberg wurde in den letzten Jahren durch eine beeindruckende Smaragd- und Kristallausstellung ergänzt. Sie kommen aus dem Staunen nicht heraus, welche Schätze die Hohen Tauern bergen. Ganz nebenbei erfahren Sie auch noch die Entstehung der Kristalle. Gemeinsam mit dem Nationalparkmanagement und mit den Steinesuchern der Region wurde ein Konsens gefunden und die beeindruckendsten Smaragde, Sphene, Bergkristalle, Rauchquarze, Amethyste, Epidote, Skelettquarze und Fluorite sind ausgestellt.

Öffnungszeiten: Juni –Sep tgl. 10.00 – 18.00, Mai und Okt Die, Do, So 10.00 – 18.00, Winter siehe Homepage.

Eintritt: Erw. € 5,-- Kinder € 3,.. Familienkarte € 11,--

Alle Infos unter www.museumbramberg.at

Haus "Könige der Lüfte" in Rauris

Erste Wiederansieldung der Bartgeier 1986 in Rauris, erstes Kücken geschlüpft in freier Wildbahn 2010.

Steinadler, Gänsegeier und Bartgeier - das sind die Könige der Lüfte im Nationalpark Hohe Tauern. Das war leider schon einmal Vergangenheit. So hat der Nationalpark Hohe Tauern 1986 ein ehrgeiziges Projekt gestartet und den Bartgeier in Rauris wieder angesiedelt.

 

Schutzgebietsarbeit & Wiederansiedelungsprojekt im Nationalpark

Die Greifvögel sind ein wichtiger Bestandteil im ökologischen Gleichgewicht des Nationalparks Hohe Tauern und seit der Gründung des Schutzgebietes ein zentrales Thema für Forschung, Naturraummanagement sowie Umweltbildung. Es war im selben Rauriser Krumltal als im Jahr 1986 das internationale Projekt zur Wiederansiedlung des im Alpenraum vollkommen ausgerotteten Bartgeiers gestartet wurde. Mehr als 30 europäische Zoos und Zuchtstation und die größten Schutzgebiete des Alpenbogens zwischen den Hohen Tauern und den Französischen Alpen beteiligten sich fortan an der jährlichen Auswilderung junger Bartgeier und an deren Monitoring. Rund 150 Jungvögel waren es seit der ersten Freilassung in Rauris. Mittlerweile konnten in Italien und Frankreich auch einige Brutpaare erfolgreich für Nachwuchs in freier Wildbahn sorgen, und 2010 auch in Rauris. Das Bartgeierprojekt ist aber nicht nur das Aushängeschild eines internationalen Artenschutzes, es ist auch Symbol dafür, was ein Nationalpark an Umwelt- und Bewusstseinsbildung zu leisten im Stande ist.

"Wir wollen natürlich auch die Menschen an den Erfolgen dieses faszinierenden Artenschutzprojektes teilhaben lassen", erklärt der Nationalpark. Das erst 2008 neu errichtete Nationalparkhaus 'Könige der Lüfte' ist Zeugnis dafür.Sie erfahren Spannendes und Wissenswertes über diese "Könige der Lüfte" - ihre weiten Reisen über die Alpen, die Aufzucht ihrer Jungen, Ihre Schlafplätze und der Schutz ihres Lebensraumes.

Erlebnisausstellung über die Greifvögel im Nationalpark Hohe Tauern

Die Themenausstellung des Nationalparks Hohe Tauern in Rauris bietet die Gelegenheit, die großen "Segelflieger" der Alpen mit eigenen Augen zu entdecken. Die Erlebnisausstellung mit integriertem Kino erlaubt dem Besucher den größten Nationalpark Österreichs aus der Adlerperspektive zu erfahren.

Außerdem können Bartgeierfreilassungen miterlebt oder Gänsegeier beim Fressen beobachtet werden. Die interaktive Ausstellung verrät aber auch noch andere Geheimnisse... Warum schminkt sich der Bartgeier? Wie und wo jagt der Steinadler? Wie erkenne ich einen Gänsegeier? Im "Tal der Geier", dem unweit gelegenen Krumltal, findet man entlang des Lehrweges noch weitere Informationen zu diesen Greifvögeln. Auf eigene Faust oder im Rahmen einer geführten Nationalpark Wanderung kann man dort die "Könige der Lüfte" auch in seiner natürlichen Umgebung beobachten.

Öffnungszeiten

vom 22. Dezember bis 30. März 2012 jeden Mittwoch von 16:00 - 18:00 Uhr

vom 01. Mai bis 26. Oktober 2012 täglich von 10:00 - 18:00 Uhr

 

Eintritt

EUR 4,-- pro Person

EUR 2,- Kinder von 6 bis 14 Jahre

EUR 10,- Familienkarte

Schloss Mittersill

Die Geschichte

Am Nordhang des Salzachtales, auf einem Sporn hoch über dem Talgrund, diente das Schloss seit dem Mittelalter zur strategischen Kontrolle der Talstraße des Oberpinzgaues und der Passstraßen nach Tirol, die sich von dort zum Pass Thurn im Norden und zum Felber Tauern im Süden ziehen. Die Gegend war zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert für den transalpinen Verkehr besonders wichtig.

 

Mittelalter und frühe Neuzeit

An der heutigen Stelle des Schlosses, 140 Meter über dem Tal, stand um 1150 eine Burg, die Sitz des Pfleggerichts der Grafschaft Oberpinzgau war. In den Bauernkriegen niedergebrannt, wurde sie danach wieder errichtet. Um 1000 gehörte sie den Grafen von Matrei, 200 Jahre später den Herzögen von Bayern, kam aber im 12. Jahrhundert durch Tausch an das Erzstift Salzburg.

1526 wurde die Burg im Zuge eines Bauernaufstandes zerstört. Erzbischof Matthäus Lang schlug mit einem Söldnerheer den Aufstand nieder und zwang die Bauern, die Burg wieder aufzubauen. Die nun schlossartig erweiterte Burg erhielt verstärkte Befestigungen. Für den Fall von Belagerungen wurde im Burghof ein Brunnen gegraben. Über dem Torbogen des Eingangs ist die Jahreszahl 1528 (Fertigstellung) eingemeißelt. Die Burgkapelle war 1533 fertig gestellt; Jahreszahl und Wappen des Erzbischofs sind an der Kapellendecke angebracht.

 

Zeit nach Auflösung des Erzstifts Salzburg

1881 wurde das bis dahin in österreichischem Staatsbesitz befindliche Schloss an einen Privatmann verkauft, 1936 erwarb es ein adeliger Unternehmer. Schloss Mittersill wurde zum Sitz des Internationalen Sport- und Schieß-Clubs, zu dem viele Adlige, Industrielle und Filmstars gehörten. Im Juli 1938 brach im Schloss ein Brand aus, vermutlich durch Blitzschlag, die Baulichkeiten erlitten starke Schäden. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte eine vollständige Instandsetzung

Nach dem deutschen Einmarsch 1938 wurde Schloss Mittersill beschlagnahmt; das Reichsinstitut Sven Hedin für Innerasienforschung, Unterabteilung des Vereins Ahnenerbe e. V. des SS-Hauptamtes Persönlicher Stab Reichsführer SS bezog dort Räumlichkeiten. Dort waren ab 24.März 1944 auch weibliche Zwangsarbeiterinnen untergebracht. Am 8. Mai 1945 wurden die Frauen von den Amerikanern befreit, zwei Frauen sind in Mittersill verblieben.

Nach der Renovierung waren ab den 1950er Jahren berühmte Gäste auf dem Schloss zu Gast – unter anderem der Schah von Persien und das holländische Königspaar, König Faruq von Ägypten, der Duke of Windsor, Aristoteles Onassis, Aga Khan, Henry Ford II., Rita Hayworth, Gina Lollobrigida und Clark Gable.

Mitte der 1960er Jahre entschied sich die Leitung des Sport und Schieß-Clubs, das Schloss zu verkaufen. Davon hörte C. Stacey Woods, der damalige Generalsekretär des International Fellowship of Evangelical Students (IFES). Mit Hilfe großzügiger Spender gelang es dem IFES, das Schloss 1967 zu erwerben, das als Konferenzzentrum diente, wobei der Leiter Andrzej Turkanik war. Im Dezember 2009 kauften Einheimische Schloss Mittersill. Es ist somit erstmalig in Pinzgauer Hand und nun auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Heute sind dort ein Restaurant und ein Hotel untergebracht.

 

Das Schloss Mittersill ist nun kein Museum oder Ausflugsziel mehr. Das Schloss hat aber für alle Restaurant-Gäste geöffnet.

Felberturm Museum Mittersill

Geschichte

 

Die Herren von Felben (Velm) gaben dem Weiler Felben, dem Felbertal und dem Felbertauern den Namen.

Sie zählten wahrscheinlich zu den Gefolgsleuten, die mit den Grafen von Lechsgemünd aus dem bayerischen Voralpengebiet in unsere Gegend kamen.

Der erste bekannte Vertreter dieses Geschlechtes, der Edle Kraft (Chrafto) nannte sich zuerst "vom Pinzgau" und führte ab ca. 1140 das Prädikat "von Felben".

Als edelfreie Vasallen der Grafen von Lechsgemünd-Mittersill hatten die Felber in Sichtweite des gräflichen Schlosses den wichtigen Saumweg über den Felberturm zu überwachen.

Mit Gebhard II von Felben (erzbischöflicher Marschall) erreichten die Felber ihren ersten Höhepunkt. Er wurde 1292 mit Burg und Gericht belehnt. Als nach seinem Tod nicht sein ältester Sohn Otto zum Pfleger von Mittersill ernannt wurde, eröffneten dieser und sein jüngerer Bruder Eck eine heftige, verlustreiche Fehde gegen den Erzbischof.

 

Nach dem Tode Ottos unterwarf sich dessen Sohn Heinrich 1333 dem Erzbischof. Es gelang ihm, die Felber erneut in eine bedeutende Position zu bringen. Er war einer der bedeutendsten Ministerialen und hatte neben dem Marschall auch noch andere Aufgaben.

1369 kam es zum Erlöschen der älteren Linie der Felber. Erzbischof Pilgrim II von Puchheim betrachtete den Besitz als heimgefallenes Lehen und überlies ihn der Witwe des letzten Felbers und deren zweiten Gatten auf Lebenszeit.

In der Folgezeit wurde die kleine Herrschaft Felberturm auf Lebenszeit an Hofbeamte des Salzburger Erzbischofs als Leibgeding vergeben.

1480: Der Turm wird unter Erzbischof Bernhard landesfürstlicher Getreidekasten.

1647 übergibt Erzbischof Paris Lodron seinem Vizekanzler Dr. Volpert Motzl den Turm und wandelt ihn in ein erbliches Ritterlehen um. Der Turm bleibt bis 1812 im Besitz der Familie Motzl.

1812 versteigert die bayerische Regierung den Turm an den Mittersiller Bräuer Josef Dick. Es folgen eine Reihe privater Besitzer. Im 18.Jahrhundert und noch 1813 und 1814 werden im Turm Passionsspiele aufgeführt.

1936 erwirbt die Marktgemeinde Mittersill den Turm, dessen Verfall in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hatte.

1963: Sanierung des Turmes durch Gemeinde und Land.

1969: Eröffnung des Heimatmuseums im Felberturm unter Federführung von OSR Gerbert Lauth.

seither ständige Erweiterung und Ausbau des Museums und Museumsbezirks.

Bestehend aus Bauernhaus, Schulhaus, Feuerwehr und Sonderausstellungen im Turm.

Die Dauerausstellung bietet alle Altertümer der Region.

Bäuerliche Kunst, Sakrale Kunst, Leben im Bauernhaus, Bergbau und Mineralien, Schimuseum

Das Schimuseum, mit Raritäten wie einem Klapp- und dem Blizzard Düsenschi

Weiters Ausstellungen zum Wolfram - Scheelit - Bergbau, Handwerk, Volkskultur, Jagd, Natur der Region, Fotoausstellung "Mittersill in alten Ansichten", sowie Informationen zu den Franzosenkriegen.

 

Mai:

Sa., So. und Feiertage: 13.00 - 17.00 Uhr

Juni bis September:

Di. bis Fr.:10.00 - 17.00 Uhr

Sa., So. und Feiertage: 13.00 - 17.00 Uhr
Mo. Ruhetag

Oktober:

Sa., So. und Feiertage: 13.00 - 17.00 Uhr

Gruppenbesuche auch außerhalb der angegebenen Zeiten möglich.

Eintrittspreise:

Erwachsene € 3,50 ermäßigter Eintritt € 3,-Kinder € 1,50Familienkarte € 7,50

Burg Kaprun

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Kaprun erfolgt am 9.Februar 931 mit dem keltischen Namen Chataprunnin (wildes Wasser) im Codex Odalberti. Die Erbauung der Burg Kaprun wird auf das 12. Jahrhundert datiert, 1166 werden jedenfalls die Besitzungen der Herren der Falkenstein-Neuburg im Codex Falkensteinensis erwähnt. Die Burg selbst wird als Turm zu Chaprunne im Zusammenhang mit Übergriffen der Felber erstmals 1280 urkundlich erwähnt. 1287 fällt die Anlage an den Salzburger Erzbischof Rudolf von Hoheneck. 1338 werden die Herren von Felben wieder Besitzer der Burg. Von 1480 an ist sie dann Sitz des erzbischöflichen Pflegegerichtes. Im Jahr 1526 wird die Burg im Zuge der Salzburger Bauernkriege angezündet und niedergebrannt. Von 1580 bis 1600 baute der salzburgische Pfleger Josef Hundt von Ainetperg die Burg im heutigen Grundriss aus. 1606 lässt der Salzburger Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den Kapruner Pfleger Caspar Vogl, der sich 1601 mit den Pinzgauer Bauern solidarisiert hatte, enthaupten. 1921 verkaufte Fürst Johann II. von Liechtenstein die Burg samt Schloss Fischhorn an den peruanischen Gesandten Heinrich E. Gildemeister. Seine Familie wurde aber 1938 nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich enteignet. Nach Ende des nationalsozialistischen Regimes befand sich die Burg wieder im Besitz von Mitgliedern der Familie Gildemeister. 1975 wurde mit der Sanierung der kleinen Anlage begonnen. 1984 erwarb sie der Burgverein Kaprun, ein gemeinnütziger Zusammenschluss Kapruner Unternehmer. Anschließend setzte eine intensive Renovierung ein. Der Grund um die unter Denkmalschutz stehende Burg sowie der Zufahrtsweg sind weiterhin im Eigentum von Mitgliedern der Familie Gildemeister.

Heute wird die Burg vor allem für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Es ist auch ein schöner Ort um zu heiraten. Es ist kein Museum

Das aktuelle Programm finden Sie unter www.burg-kaprun.at

Bild: Burgverein Kaprun


Veranstaltungen der Einheimischen

Großglockner Wallfahrt

Die Glockner Wallfahrt findet nachweislich seit dem 16. Jahrhundert jährlich am 28. Juni zum Fest der Aposteln Petrus und Paulus statt.

 

Der Start beginnt an der Mautstelle in Ferleiten. Von 1150 m Seehöhe geht es zunächst 9 Kehren entlang der Großglockner Hochalpenstraße. Nach der 9. Kehre zweigt man zur ersten Gebetsrast auf einen schmalen Pfad rechts zum Petersbründl ab. Von hier hat man noch 400 Höhenmeter bis zum Fuschertörl vor sich. Nach einem kurzen Abstieg an der Fuscherlacke vorbei kommt man zum Elendsboden, wo die zweite Gebetsrast stattfindet. Der letzte Anstieg zum Hochtor hat nochmal gut 200 Höhenmeter, danach geht es nur noch bergab. Am Wallackhaus führt ein schmaler Pfad auf der linken Seite des Tauernbaches hinab zum Kasereck und weiter zur Gipperalm bzw. der Gipperkapelle. Dort findet die letzte Gebetsrast statt, bevor der letzte Abstieg nach Heiligenblut absolviert wird.

 

Die ca. 35 km lange Strecke führt durch die einzigartige Bergwelt des Großglockners vorbei an wunderschönen Wasserfällen über Wiesen mit herrlich blühenden Enzian und Almrausch, "pilgerfreundlichen" Kühen und neugierigen Murmeltieren. Die Gehzeit von Ferleiten nach Heiligenblut beträgt ca. 10 Stunden.

Hengstauftrieb Rauris

Jedes Jahr Ende Juni wird aus dem traditionellen Hengstauftrieb im Nationalparkort Rauris ein Volksfest gemacht. Die Hengst die auf die Alm getrieben werden, werden zuerst beim Bodenhaus in eine große Koppel zusammen gelassen (mit den stärksten Zaun den Sie sich vorstellen können). Dann wird unter den Hengsten ein Macht- und Revierkampf ausgetragen. Somit gestimmt die Herde selbst den Leithengst, der dann von der Gruppen während der ganzen Almzeit akzeptiert wird. Würde man das nicht machen, wäre der Auftrieb für die Pferde und für die Führer dass eine große Gefahr, weil dann am Weg gekämpft würde. Es ist interessant diese Herdedynamik zu beobachten. Dazu spielt die Musi vor dem Bodenhaus und dort können Sie auch auf eine Jause einkehren. Vorher empfehlen wir Ihnen aber Gold zu waschen, nur 50 Meter vom Bodenhaus. Mit etwas Glück finden Sie immer noch das rare Edelmetall. Rauriser Gold finden Sie in den Kirchen vom Salzburgerland und im Salzburger Dom. Gummistiefel sollten Sie mit haben, ein Goldwaschschale können Sie ausleihen. Danach finden Sie auch einen Platz im Bodenhaus.

Weiters zu empfehlen, eine Wanderung mit den Hengsten auf die Alm oder Besuch des Nationalparkmuseums, König der Lüfte. Beschreibung siehe Seite …..

Hier noch ein y.t. video wenn Sie nicht gerade im Juni in der Gegend sind:

http://www.youtube.com/watch?v=aDn0FOe6bGE

Alle Infos und den genauen Termin unter http://www.raurisertal.at/

Hundsteinranggeln

Das "Hundstoa-Ranggeln" findet alljährlich am Sonntag um Jakobi (25. Juli) am Hundstein unterhalb vom Statzerhaus, einem der markantesten Gipfel unter den Pinzgauer Grasbergen, statt.

 

Das "Hundstoa-Ranggeln" ist die traditionsreichste Sportveranstaltung in Salzburg. 
Einer der Sporthöhepunkte in der Region ist das Jakobiranggeln am Hundstein auf 2.117 Höhenmetern. Es existiert bereits seit dem Mittelalter (1518 erstmals urkundlich erwähnt) und ist im immateriellen Unesco-Kulturerbe Österreichs verzeichnet. Entstanden ist das Ranggeln aus Revierkämpfen zwischen Sennern. Es soll aber auch schon um die Gunst eines Mädchens gekämpft worden sein. Das "Hundstoa-Ranggeln" ist alljährlich am Sonntag um Jakobi (25. Juli) am Hundstein. Der Wettbewerb findet in einer traumhaften Naturarena beim Statzerhaus statt und lockt jährlich bis zu 3.000 Besucher an.

Brucker Bauerntheater in der Naturkulisse

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Erntedankfest Mittersill

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Almabtriebe Bauerherbstfeste

Die Bauernherbstfeste können wir Ihnen sehr empfehlen. Dort vergnügen sich Einheimische und Besucher aus allen Ländern. Es ist gelebtes Brauchtum und nicht verkitscht. Eines der bekanntesten Feste findet jedes 1. Wochenende im Oktober in Hollersbach statt.

Wir im Sonnberhof schnüren dazu jedes Jahr eine Bauernherbstpauschale mit den interessantesten Bauernherbstfesten in der Region Nationalpark Hohe Tauern.

Alle Bauernherbsttermine finden Sie unter www.bauernherbst.com

 

Hollersbach

Am ersten Sonntag im Oktober findet der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Hollersbacher Bauernmarkt mit "Pinzgauer Parade" statt. Genießen Sie traditionelle Speisen und erhalten Sie einen interessanten Einblick in ländliches Brauchtum & Handwerk. Eintritt frei!

Wald

Im Mittelpunkt stehen die Käsewanderung zu den Almkäsereien mit Besichtigung, Verkostung und Verkauf. Jeden Freitag abend bis Anfang September findet am Walder Dorfplatz das Platzkonzert der Trachtenmusikkapelle und der traditionelle Bauernmarkt statt. Dort können Sie den herrlichen Käse und Produkte aus der heimischen Landwirtschaft direkt von den Bauern kaufen.
Höhepunkt des Bauernherbstes ist das große Brauchtumsfest mit Almabtrieb und Pferdefuhrwerken am Samstag Mitte September

 

Krimml

Almabtrieb mit Brauchtum, Musik, Tanz und Bauernspeisen von den Krimmler Bauern. Den Wasserfall haben Sie dabei im Hintergrund. Beschreibung siehe Seite ……….

 

Bramberg

Unverfälschte, bodenständige Gastfreundschaft bieten die beiden Orte Bramberg und Neukirchen. Das Bramberger Habachtal gilt als das mineralienreichste Tal der Hohen Tauern mit dem einzigen europäischen Smaragdvorkommen
Besuchen Sie typische Pinzgauer Bauernherbst-Veranstaltungen wie z.B. Bauernherbsteröffnung, "Laabheiga" der Landjugend und Bauernmarkt

Krampuslauf Mittersill

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Nationalpark Adventmarkt Mittersill

Der Advent ist in der Region Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden eine Zeit voll gelebtem Brauchtum und alten Traditionen. Hier geben noch Krampuspassen, Adventbläser und Hirtenspieler den vorweihnachtlichen Ton an.

 

Beim Adventmarkt wird neben Lebkuchen, Glühwein, heißen Maroni und Ofenkartoffeln auch Kunsthandwerk und Spezialitäten aus der Region angeboten. Am Nationalpark-Adventmarkt in Mittersill laden etwa "Lebende Werkstätten" zum Sehen, Begreifen und teilweise auch Mitmachen ein.

Tresterer Stuhlfelden

Das Trestern gilt als ältester Pinzgauer Perchtentanz. In der Zeit zwischen dem heutigen Weihnachten und dem Dreikönigstag, den "Rauhnächten" liefen schon vor über 1000 Jahren die Tresterer um "Reim" in die Bauerngehöfte zu bringen und führten den einzigartigen Stampf- und Sprungtanz auf. Die erste schriftliche Überlieferung des Brauches gibt es laut Perchtenverbotsprotokollen um 1650. 

 

Zwei Grundtypen lassen sich beim Perchtentanz unterscheiden:
Der Tanz ohne Musik der im Allgemeinen "Trischlag" heißt und der Tanz mit musikalischer Begleitung, der "Spieltanz".

Auffallend ist die Gepflogenheit bei einem Perchtentanz immer je zwei Trischläge und einen Spieltanz zu verbinden. Über die Bedeutung dieses Tanzes gehen die Meinungen auseinander, einmal wird er mit dem Hereinholen und Stampfen (=Trestern) des Getreides in Verbindung gebracht, zum anderen sollen durch das Trestern Boden und Acker geweckt werden.

Alperer Krimml

Wenn am Vortag zu Martini in Krimml schon von Weitem lautes Kuhglockengeläut zu hören ist, dann weiß man: die Alperer - Buben zwischen acht und 14 Jahren - sind unterwegs, und zwar den ganzen Tag. Sie besuchen dabei rund 150 Haushalte.

 

Die Alperer, das sind ein als Melker verkleideter Bursch mit einem Bockshorn als Signalhorn und einem "Bugglkorb", der seine "Herde" anführt, Burschen und Buben, die sich Kuhglocken oder "Speisglocken" (aus Glockenspeise gegossen) um den Bauch binden. Doppelfedern auf dem Hut sollen Viehhörner symbolisieren. Als endgültiger Abschluss des Almsommers wird damit ein Almabtrieb dargestellt.

 

Bei den einzelnen Häusern angekommen, läuten die Alperer mit vollem Einsatz mit ihren Kuhglocken "Gras aus!". Wegen des Reifes, manchmal auch des Schnees, der sich im November auf den Wiesen und Felder legt, müssen die Tiere nun im Stall bleiben. Das Grasen im Freien ist kaum mehr möglich.

 

Mit dem Lärm wird einerseits verkündet, dass die Almtiere wohlbehalten auf die Höfe zurückgekehrt sind, andererseits sollen damit auch böse Geister aus Haus und Hof vertrieben werden. Zudem soll für ein gutes Jahr und eine reiche Ernte gedankt werden.