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JOHANNISKRAUT (Hypericum perforatum)

„SONNENKRAUT UND LICHTBRINGER“
Das Johanniskraut ist wie Sonnenschein im Herzen. Auch Ihr Aussehen und Signatur lässt auf viel Sonne und Licht schließen sowie die Blütezeit um die Sommersonnenwende.

Am x-ten grauen Novembertag ohne Sonneneinstrahlung kommt unweigerlich ein Gefühl der Antriebslosigkeit und, Trübsinnigkeit und Müdigkeit auf. Wer kennt das nicht? Johanniskraut wirkt dagegen wahre Wunder und hilft, den inneren Frohsinn wiederzufinden.

 

Pflanzenart – Höhe:Johanniskrautgewächse (Hypericaceae), mehrjährig, bis 1 Meter
Boden und Standort:magerer Boden, Sonne bis Halbschatten
Inhaltsstoffe:Hypericin, Phytosterin, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Rutin, Quercitin, Cholin, Flavonoide, roter Farbstoff (macht Hautzellen lichtempfindlicher, löst bei Weidetieren die Lichtkrankheit aus)
Eigenschaften:Entzündungshemmend, nervenstärkend, blutverbessernd, beruhigend, schmerzlindernd

 

 

Anwendungen

Johanniskraut ist das beste Heilkraut für ein angegriffenes Nervenkostüm, die heilige Hildegard von Bingen nennt es „die Arnika der Nerven“. Bei bestehenden Schwangerschaften und dann, wenn man schwanger werden will, soll man es vermeiden, da es die Abstoßung des Embryos anregt. Die Blätter und Blütenknospen haben Öldrüsen und das enthaltene Öl heilt.

Tee und Tinktur haben einen breiten Wirkungsgrad: Entzündliche und nervöse Erkrankungen, melancholische Zustände, Depression, Überanstrengung, Unruhezustände, Schwindel, Schlaganfall, Zittern der Gliedmaßen, nervöses Herz, Magenleiden, Magen-Darm- und Unterleibskrämpfe, Blähungen, Bettnässen, Leberleiden und Gelbsucht. Als Nervenberuhigungs- und Antidepressions-mittel hat sich die Pflanze deshalb durchgesetzt, weil sie mehrere Überträgersubstanzen im Gehirn (Neurotransmitter) sanft stimuliert, ohne die Reaktionsfähigkeit des Körpers herabzusetzen.

Johanniskrautöl hat, innerlich angewandt, viele Tugenden. Es verringert Schmerzen bei Brandwunden und Koliken, ist ein gutes Nervenmittel, besonders bei klimakterischen Depressionen und hormonellen Störungen. Man nehme 2 bis 3 EL am Tag lauwarm zu sich.
Johanniskrautabsud, in Form von Kompressen aufgelegt, hilft bei gichtigen, rheumatischen und Ischiasschmerzen, bei Seitenstechen und Hexenschuss. Bei Blasenentzündungen, Eierstock-entzündung, Gelenksentzündung, Gürtelrose, Venenentzündung und entzündeten Wunden macht man Kompressen und Umschläge mit dem Öl.

Räuchermischung Licht und Freude

1 Teil Johanniskraut, 1 Teil Zirtonenmelisse, 1 Teil Rose,
¼ Teil Dammar, 1/4 Teil Zirbe