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ENGELWURZ (Angelica archangelica)

„MEISTERIN DES ANNEHMENS“
Die die Erde mit dem Himmel verbindet
„Zum Himmel strebend und in der Erde verwurzelt.“
Engel – Himmel, Wurz für Wurzel – Erde.

Diese Pflanze zählt wohl zu den wichtigsten Heilpflanzen unserer nordischen Vorfahren…
(weiter im Blog)  das besagt allein schon ihr Name. Die Engelwurz löst Blockaden, besonders im oberen Bauch-bereich. Dazu nutzt sie ihre öffnenden und lösenden Energieeigenschaften. So kann sie Stau-ungen und Spannungen zwischen oben und unten zerstreuen, sodass der obere Körperbereich oberhalb des Bauches und der untere Körperbereich unterhalb des Bauches wieder miteinander kommunizieren können. Es kommt der ganzheitliche Aspekt zu tragen, dass Himmel und Erde im Menschen miteinander harmonisch verbunden sind.


Emotionale und geistliche Aspekte

  • stärkt Ur- und Selbstvertrauen
  • hilft bei übermäßigem Grübeln
  • besonders gut geeignet wenn Sorgen, Stress und Alltagshektik auf den Magen schlagen
  • Nervenschwäche, Schwächezustände
  • Lethargie
Pflanzenart – Höhe:Doldengewächs (Apiaceae) mehrjährig, bis 3 Meter
Boden und Standort:tiefer Boden, Sonne bis Halbschatten
Inhaltsstoffe:Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Stärke, Pektin, Zucker, Furanocumarine
Eigenschaften:Magenstärkend, menstruationsfördernd, harntreibend, schweißtreibend, blähungswidrig, blutreinigend, auswurffördernd, nervenanregend

 

 

Anwendungen

Angelika kam aus dem hohen Norden zu uns, sie ist bis nach Grönland hinauf heimisch und für Lappen und Eskimos ein wichtiges Gemüse. In der Volksmedizin gilt die Pflanze als Allheilmittel, vor allem bei Ansteckungsgefahr und Seuchen, deshalb hat man sie in den Klostergärten gezogen und Elixiere und Liköre (Benediktiner, Chartreuse) daraus gebraut, die mit großen Erfolg verkauft wurden und werden. Der klassische Schwedenbitter z-B. stammt von einem schwedischen Arzt, den es im 30jährigen Krieg in den Süden verschlagen hatte, er ist heute noch bekannt. Engelwurz ist überall da angebracht, wo man sich anstecken kann.

Ein Stückchen Wurzel, gekaut, hält in Grippezeiten gesund, auch wenn man sich unter Menschenmassen begibt, wo jeder Zweite schnupft oder hustet. Es soll auch bei Reisen nicht fehlen. Mit Hilfe der Engelwurz kann das schwerste Essen verdaut werden, sie wird auch in der offiziellen Medizin bei Verspannungen im Magen- und Darmbereich und als Gallemittel verschrieben. Dabei wirkt sie noch ausgleichend auf die Nerven. Der Tee oder die Tinktur sind aber auch für alle Brust- und Bronchialleiden heilsam. Das Lungengewebe wird gestärkt, auch bei Lungenentzündung oder chronischem Husten. Kinder profitieren von der Heilkraft der Pflanze besonders.

Sie hilft ständiges Grübeln und „sich ständig zu Sorgen“, für eine gewisse Zeitspanne, aufzulösen. Doch die Denkgewohnheiten müssen sich in Richtung des Vertrauens ändern. Die Engelwurz hilft beim Absprung von diesen Gedanken, doch das Zurückspringen kann auch sie nicht verhindern. Jeder trägt die Freiheit des Denkens in sich. Die alten, festgefahrenen Denkgewohnheiten schieben sich gerne, schnell wieder in den Vordergrund.