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RINGELBLUME (Calendula officinalis)

„LIEBESORAKEL“
Der Name "Calendula" leitet sich von den "Calendae" ab, den römischen Bezeichnungen für den Monatsanfang. Die Ringelblume erhielt diesen Namen, weil sie an sovielen Monats-anfängen blüht, bis hinein in den Herbst. Gerne wurde die Ringelblume auch als Liebesorakel verwendet und zwar einerseits zum Zupfen mit der Frage "er liebt mich - er liebt mich nicht", andererseits als Salbe mit Essig und Honig, die vor dem Schlafen aufgetragen Träume vom zukünftigen Liebsten bringen sollte, sofern man ausserdem den Heiligen Lukas anrief.

 

Pflanzenart – Höhe:Korbblüter (Asteraceae), einjährig, 60 cm
Boden und Standort:guter Gartenboden, Sonne
Inhaltsstoffe:Bitterstoffe, Säuren, Saponine, Glykoside, Flavonoide, Fermente, Triterpene, Calendulin, ätherisches Öl, Schleim, Gummin, Farbstoffe
Eigenschaften:wundheilend, antiseptisch, entzündungshemmend, erweichend, blutreinigend, krampflösend, menstruationsregulierend, wurmtreibend, schweißtreibend

 

 

Heilwirkung

Die vielen heilenden Bestandteile, die in der Ringelblume enthalten sind, geben ihr den Rang einer hervorragenden Heilpflanze, wenn man auch bisher ihr diesen Rang nicht recht erteilen wollte. Pfarrer Kneipp war bereits ein warmer Befürworter der Ringelblume. Durch ihn angeregt, wurde sie näher untersucht. Die klinischen Ergebnisse konnten nicht überhört werden.

Sie ähnelt nicht nur äußerlich etwas der Arnika, sondern nähert sich ihr auch in Bezug auf ihre Heilwirkungen. Dies vor allem in der Anwendung als Wundkraut. Die Ringelblume wirkt reinigend zusammenziehend, zirkulationsanregend und fördert das Wachstum der bei der Wundheilung sich bildenden Gewebe (Granulationsgewebe). Sie wirkt bei Geschwüren, Krampfadern, bei offenen Stellen durch Wundliegen. Innerlich als Tee eingenommen bei Magen und Darmentzündungen, Verstopfung oder Menstruationsbeschwerden.

Die TCM ordnet den Ringelblumen die Organe Gebärmutter, Herz und Leber zu, sie sollen das Herz Yin nähren und feuchte Hitze trocknen.

Bergblumen – Aromabrot

  • 350g Wasser
  • 25g Hefe, 1 TL Honig
  • 500g Weizenvollkornmehl
  • 30g Bergblütenheu fein gehackt, 10g getrocknete Blütenblätter
  • (Ringelblume, Thymian, Salbei)

Das Wasser auf 35° erhitzen und ein Dampfl mit dem Honig, der Hefe und etwas Mehl machen. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und 10 min. kneten.
Den Teig abrollen und nochmals gehen lassen. Laibe formen, mit Wasser bestreichen und bei 200° 40min. backen.