• Hotels Mittersill
  • Blumenwiese Sonnberghof
  • Wellnesshotel Salzburg | Hotel Mittersill
  • Wellnesshotel Salzburg | Hotel Mittersill
  • Wellnesshotel Salzburger Land | Hotels Mittersill
  • Wellnesshotel Salzburger Land | Hotel Mittersill
WOWHMPSST

Genussurlaub Sonnberghof

Vom Hof auf den Tisch – eigner Bio-Bauernhof der Sonnberghof

Frisch, selbstgemacht, aus der Region.

Geschmackvolle Küche, kreiert  von Michael und seinem Team, mit vielen Produkten vom eigenen Bio-Hof und von den Nationalparkbauern. Dazu ein edler Wein von ausgewählten Weinbauern.

Der Sonnberghof ist ein Bio-Bauernhof „Bio Austria“ mit wertvollen und geschmackvollen Grundprodukten.

Im Sommer kommen die Kräuter frisch von Christines Kräutergarten. Produkte vom eigenen Biohof wie Fleisch, Wurst, Joghurt, Butter, Marmeladen, Säfte, Hirschschinken, Käse, Honig, Öle oder  Kräutersalze sind elementarer Bestandteil der Sonnberghof-Küche. Fische und Gemüse aus der Region Nationalpark Hohe Tauern werden veredelt und verfeinert. All dies lädt zu einer Gaumenreise voller neuer Genüsse. Wir führen ausschließlich österreichische Weine, weil Österreich hervorragende Winzer und edle Weine bietet. Wir trachten danach, Genuss und nachhaltiges Wirtschaften zu verbinden. Das gelingt uns von Jahr zu Jahr besser, dieser Weg ist unsere Leidenschaft.

 

Portraits der Partner im Sonnberghof für eine nachhaltige Zusammenarbeit

 

Eine biologische Landwirtschaft – Biohof Sonnberghof

Nachhaltigkeit im Sonnberghof. Da wir selbst aktiv eine biologische Landwirtschaft betreiben, haben wir einen guten Zugang zu landwirtschaftlicher Arbeit und respektvolle Tierhaltung. So viel als möglich kaufen bei den Bauern in der Region ein. Dies kostet zwar mehr als bei einem Großhändler, aber in der Lebensbilanz überwiegen für uns die Vorteile. Sie erleben den Geschmack und den Wert der Region Pinzgau als besondere Vorzüge. Das ist uns jeder Gast wert!

 

·         Geschmackvolle und wertvolle, mit Liebe produzierte „Lebens“mittel und „Genuss“mittel

·         Unsere Bauern betreiben eine ressourcenschonende Produktion – es gibt nur kurze Transportwege ohne Zwischenhändler.

·         Das bringt Wertschätzung für die Bauern und der Lohn für diese Arbeit bleibt in der Region

 

Eine biologische Landwirtschaft

„Die artgerechte Haltung und Fütterung der Milchkühe ohne leistungstreibende Futtermittel führen zu einer wertvollen Rohmilch. Im Frühjahr und im Herbst dürfen unsere Kühe auf die Weide und im Sommer auf die Alm. Wir sind stolz auf unsere Pinzgauer Rasse. Das Fleisch unseres Rindes ist laut Studie der TU München die beste Rindfleischqualität weltweit!“ Unsere Milchprodukte sind aus unserer hochwertigen Heumilch.

 

Bild

................– Bio-Eier

„Nur wenn Lege-Hennen artgerecht gehalten und gefüttert werden, dürfen die Eier das Bio-Siegel tragen. Artgerecht bedeutet bei Hennen, dass sie Platz zum Ruhen und Rennen, zum Scharren und Sandbaden, zum Picken und Plustern haben. Am besten wird das durch echte Freilandhaltung gewährleistet.

 

Bild

Hinteregg Bauer

„Almhaltung – dies ist der Gesundbrunnen der Tiere. Große Bewegungsfreiheit, nur die besten Gräser und Kräuter werden gefressen, klares Wasser, viel Ruhe, kühler Wind usw. Die so gehaltenen Lämmer sind die beste und einzige Grundlage für das Almlamm

 

 

 

 

Bild

Mühlbauer Mittersill

Regionaler Schlachthof

„Das Fleisch, egal ob Frischfleisch oder zur Verarbeitung für Fleisch- und Wurstwaren, stammt zu 100 % aus der Region. Das bedeutet Geburt des Tieres in der Region und Sommerweide auf der Alm des Nationalparks.“

 

Bramberger Apfelsaft

Der Verein Touristika hat gemeinsam mit den Bauern der Region eine moderne Obstpresse und Verpackungsmöglichkeiten angeschafft. Alte Obstsorten werden wieder angepflanzt und das vorhandene Obst verwendet. Auch wir pressen unser eigenes Obst dort.

 

Google Maps für unsere Partner im Sonnberghof

 

Produkte der Region

 

Vogelbeerschnaps

 

 

Dieser Edelbrand gehört zu den wertvollsten Produkten der Region. Die roten Früchte der Eberesche, werden Ende August, Anfang September reif. In vielen Regionen wird die Frucht den Vögeln überlassen und überhaupt nicht beachtet, aber in den Salzburger Gebirgsgauen verarbeiten fachkundige Brenner die reifen Beeren zum teuersten Schnaps. Seine Verarbeitung so ernirn arbeitsintensiv.

Nach dem Pflücken mit der Hand werden die Beeren von den Reben entfernt (abreitern) danach werden die Beeren durch eine Mühle geführt und dann noch in der Maische zerquetscht. Von ca. 100 Litern Maische erhält man 2-3 Liter Schnaps. 1 Liter kostet um die € 100,-- fragen Sie uns nach den Bauern, wo Sie einen dieser edlen Tropfen erhalten. Sie werden immer noch als Geheimtipp gehandelt.

 

Pinzgaurind

 

Die Erhaltung dieser alten Rasse wird bei uns am Hof hoch gehalten. Die Hofzucht mit von uns ausgewählten Kühen und Stieren hat seit Generationen Tradition und steht auf gesunden Beinen. Die Pinzgauer Rasse ist widerstandsfähig, hat gesunde Klauen und eine hohe Trittfestigkeit, was für die Almen notwendig ist. Sie ist zwar keine Hochleistungskuh, gibt aber sowohl eine gute Milch als auch gute Fleischqualität. Von der TU München wurde das Pinzgauer Rind zum besten Rindfleisch der Welt erkoren. Pinzgauer Rinder werden wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, Genügsamkeit und Gesundheit immer wieder in Ländern wie Indien und nach Afrika exportiert.

Unser Küchenchef brät erlesene Rindfleischgerichte wie Rindferfilet.

Das Fleisch können Sie bei uns im Haus kaufen oder bei der Metzgerei Oberbräu Kirchgasse 5, in Mittersill

 

Almlamm

Die Lämmer auf den Almen fressen den ganzen Sommer nur die besten Gräser und Kräuter, sind immer in der herrlichen Bergluft und in Bewegung. Die Fleischqualität ist entsprechend erstklassig, gemackvoll und zart. Das Lamm von der Alm ist ein Feinschmeckertipp mit höchster Qualitätsauszeichnung. Es auf den Almen der Tauern gehalten. Bei uns finden Sie Lamm auf der Speisekarte. Hier unserer Lieblingsrezept:

Tauernlamm können Sie auch teilweise bei der Metzgerei Oberbräu Kirchgasse 5, in Mittersill kaufen.

 

Tauerngipfelschokolade

 

Die Tauerngipfelschokolade wird in Mittersill in der Konditorei Pletzer hergestellt und ist ein regional verarbeitetes Produkt. Edelcouverture der Kakaosorten Arriba für Zartbitter, Edelseiss Rondo für Weisse Schokolade und Ambra für Milchschokolade wird veredelt mit Moosbee (Heidelbeeren), Granggen (Preisebeeren) und Haselnuss. Ein verführerische Nascherei und ein nettes Souvenir. Erhältlich in der Konditorei Pletzer Lebzeltgasse 6, Mittersill

 

Original Bramberger Smaragdbusserl

 

Süß wie die Liebe und zart wie ein Kuss – das Smaragdbusserl aus Bramberg am Wildkogel(Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern).

Im Habachtal im Smaragddorfes Bramberg befindet sich ein einzigartiges Smaragdvorkommen in Europa. Der Smaragd ist ein grünfarbiger, sechseckiger Kristall und gehört zu den wertvollsten Edelsteinen der Welt. Um dieser Besonderheit gerecht zu werden, wurde nach etwas ebenso Besonderem gesucht. Daraus entstand die Idee für das handgemachte Smaragdbusserl von Josef Wöhrer. In der sechseckigen Schokoladenschüssel, gefüllt mit edler Nougatcreme sitzt der knusprige Haselnusskern, welcher den kernigen, smaragdsuchenden Bergknappen symbolisiert, der auf der Suche nach dem grünen Feuer, dem verborgenen Schatz im tiefen Berg ist, dargestellt durch das zarte, smaragdgrüne Marzipan. Dieses wundervolle Geheimnis versteckt sich unter einer Hülle aus feinster Schokolade. Die angenehme Süße der lieblichen Nougatcreme verzaubert den Gaumen, besonders jene der Damen.„Wenn a Bua an Dirndl a Smaragdbusserl schenkt“ dann ist das wie ein Valentinsgeschenk. Die Smaragdbusserl erhalten Sie in der Bäckerei Daxenbichler Kirchenstraße 122, in Bramberg.

 

 

 

 

Nationalpark Kräutersalz und Kräutertee

 

Hollersbach war einst ein Kräutergarten für Yves Rocher Kosmetikprodukte aus Frankreich. Die Kräutergärten sind angelegt und immer noch werden aus diesen Alpenkräutern wertvolle Produkte erzeugt. Mitten in der Nationalparkgemeinde Hollersbach erwarten Sie auf rund 8000 m² über 500 verschiedene Pflanzen in thematischen Gruppen übersichtlich angeordnet. Anschauliche Informationstafeln liefern zu jedem Thema Hintergrundwissen.

Sie können im Klausnerhaus verschiedene Kräutersalze (aus Natursalz) und Kräuterteemischungen im Kräuterladen in Hollersbach kaufen. Damit haben Sie auch noch zu Hause den Duft und Geschmack Ihres Urlaubs

 

Mineralien, Kristalle, Schmuck

 

Der Steiner Andreas in Bramberg bietet Ihnen alle Schätze der Tauern. Allein die vielen Kristalle und Edelsteine zu bewundern ist einen Besuch wert. Schon sein Vater hat lebenslang Steine gesammelt. Dort finden Sie Smaragde aus dem Habachtal, Rosenquarze, Bergkristalle, Amethyst und ganze Kristallgrotten. Die Steine können Sie unbearbeitet oder als Schmuck kaufen. Sie können sich auch Kristalle nach Ihren Wünschen designen und fassen lassen.

Öffnungszeiten: Mo-Sa 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr in Steinach 12 in Bramberg. Nicht leicht zu finden, fragen Sie danach.

 

Goolge Maps für die Verkaufstellen Produkte der Region

 

Traditionelle Speisen und Rezepte von Christine Riedlsberger

            Der Wochenspeiseplan der Bauern bis in die 50ziger Jahre

            Rezepte und Tipps von Christine Riedlsberger für traditionelle Speisen

 

Bachlkoch

Die Zeit der Rauhnächte war ein wichtiger Termin für das traditionelle Breiessen. Im Pinzgau besteht das Mittagessen am Heiligen Abend aus einem „Bachlkoch“, darum wird dieser Tag auch Bachltag genannt. Dieser Tag war früher ein „halber“ Feiertag, die Leute gingen in der Früh in die Kirche, vom „Engelamt“ brachte man die große „Heilignachtkerze“ heim und den notwendigen Weihrauch zum Räuchern von Haus und Hof sowie ein Häferl Honig für die Jause nach der Mitternachtsmesse, der Mette. Beim mittäglichen Bachelkochessen durfte keines der Familienmitglieder fehlen, dies hätte die „Percht“ übelgenommen. Mit dem Bachlkoch fütterte man auch die Elemente; der Bauer schöpfte vor dem Essen vier Löffel des Bachlkochs auf einen Holzteller und stellte diesen auf das Hausdach, wo er das Jahr über blieb. Die Kinder in Embach gingen in den Garten, „de Bam, de Imb, de Kiah und de Schafe“ zu „laden“, und steckten den „Bachlboschen“, einen Tannenwipfel oder ein Fichtenbäumchen, auf den Gartenzaun. Mit dem Rest des Bachelkochs ging die Bäuerin nach dem Essen in den Obstgarten und rief: „Bam esst´s!“ – die Bäume sollten im kommenden Jahr besonders reiche Früchte tragen. Während das Bachlkoch gegessen wurde, sah man es nicht gern, dass unangemeldet ein Fremder das Haus betrat, denn das bedeutete, dass im folgenden Jahr jemand aus dem Haus sterben müsse. Da das „Bachlkoch“ nur einmal im Jahr gegessen wurde, zählte man das Lebensalter eines Menschen gern nach der Anzahl der gegessenen Bachlkoche. Da es auch Stärke verleiht, spottete ein überlegener Rangler über seinen unterlegenen Gegner: „Du muast no an etla Bachlkoch leck´n“, was heißen soll, er sei noch zu jung, um mit ihm zu kämpfen. Das Bachlkoch dürfte mit der altgermanischen Speiseordnung zusammenhängen; die verlangte beim Totenkult vor allem die Seelenspeise, den Brei, und zwar besonders den Hirsebrei. Auch im Salzburgerischen war Hirse eine alte festliche Speise und galt lange Zeit noch als typische Kirchtagsspeise.

Bachlkoch

1l Milch, 80-100g Mehl, Prise Salz 100g Butter, Honig, Kümmel oder Anis

Mehl mit wenig Milch bespritzen und Farferln daraus machen , in die kochende, leicht gesalzene Milch ein sprudeln, eine Zeitlang langsam kochen lassen. Man kann ein Stück Butter einrühren oder gebräunte Butter auf das angerichtete Koch gießen. Einkochen lassen bis sich eine Prinz (Kruste) am Boden bildet. Zuletzt mit „Honigschmalz“ übergießen.

 

 

Salzburger Nockerl (altes Rezept)

Ein eigroßes Stück Butter wird zerlassen und mit 5 Eidottern, 1 Messerspitze voll Mehl, 2 Messerspitzen voll Zucker und dem Schnee von 3 Eiweiß gut verrührt. In eine Pfanne gibt man so viel Milch, dass der Boden bedecket ist, dann ein nussgroßen Stück Butter und ein Stückchen Vanille. Wenn dies siedet, gießt man den Teig hinein, deckt die Pfanne zu, lässt sie einige Minuten stehen, dreht den Teig dann stückweise um, sticht mit einem Esslöffel rasch Nocken aus und serviert diese so schnell wie möglich.

Heute gibt man die Nockerl in eine Feuerfeste Steingutform und bäckt Sie bei 180 °C ca. 10-15 min im Ofen.

 

Pinzgauer Muas

400g Mehl, ca. 3/8 l Milch oder Wasser, Prise Salz, 200g Butter

Mehl salzen, mit so viel kochender Milch (oder nur Wasser) abbrennen und nur ganz leicht durchrühren, dass ein eher krümeliger „Teig“ entsteht (auf keinen Fall ein Nockerlteig!). In einer eisernen Pfanne Butter erhitzen, den Teig hineingießen, unter häufigem durchschaufeln mit dem „Muaser“, gut anbraten, bis das Ganze locker wie ein bröseliger Grießschmarren, aber mit Rammerln, auseinander fällt.

 

Epfä Muas

Grundrezept wie oben fertig machen. Über das gut angebratene Muas blättrig geschnittene Äpfel (man kann auch Kirschen nehmen) streuen und nochmal kurz durchdünsten lassen. Mit Zucker und ev.. Zimt bestreuen.

 

Pinzgauer Kasnocken

400g Mehl, Salz, 60g Fett,1/2 Zwiebel, 2 Eier, ¼ l Milch, 100g Butter, 200g Pinzgauer Käse

Mehl, Prise Salz, lauwarme Milch, Eier und zerlassenes Fett zu einem nicht zu festen Nockerlteig verrühren (Teig gut abschlagen), in Kochendes Salzwasser geben und kochen, bis sie obenauf schwimmen, herausheben, abtropfen lassen. In heiße Butter kleinwürfelig geschnittenen Zwiebel geben, kurz rösten lassen, die Nockerln dazugeben,  mit dem geriebenen Käse gut vermengen und kurz weiterrösten lassen bis sich am Boden ein Prinz (Kruste) bildet. Zum Schluss mit ein bisserl geschlagener Sahne verfeinern und mit viel Schnittlauch und ev. Röstzwiebel bestreuen. In der Pfanne servieren.

 

Moosbeernudeln oder Äpfenudeln

300g griffiges Mehl, Salz, ca. 1/4 l Wasser, ½ l Heidelbeeren, 300g Butter

Mehl, Salz und Heidelbeeren gut vermischen, mit siedendem Wasser oder Milch übergießen – der Teig soll nockerlteigartig sein, dass man mit einem Löffel leicht Nockerl ausstechen kann. In einer Pfanne gut zwei Finger hoch Butter heiß werden lassen, die mit dem Löffel ausgestochenen Nockerln hineingeben, etwas flach auseinanderdrücken, auf beiden Seiten goldbraun backen. Anstelle von Moosbeeren nimmt man geriebene Äpfel. (Bei sehr saftigen Äpfeln kann kein Wasser mehr dazugeben)

 

Pinzgauer Kaspressknödel

200g Knödelbrot (5 altbackene Semmeln), 2-3 EL Mehl, Salz, 1/8 -1/4 l Milch, 200g Pinzgauer Käse, 2 gekochte Erdäpfel, 2 Eier, Petersiele, Fett zum backen

Knödelbrot in Milch einweichen, dann mit Mehl, Prise Salz, nötiger Milch und gehackter Petersiele wie bei Semmelknödeln zu einem Knödelteig vermengen (man kann auch eine feingehackte, in Fett gedünstete Zwiebel dazugeben), den kleingeschnittenen Käse daruntermischen und ebenso die geriebenen Erdäpfel (man kann diese auch weg lassen). Alles gut abmischen, daraus Knödel (oder Leibchen) formen, in heißen Butterschmalz anbraten. Frisch servieren oder abends mit Suppe nochmal aufkochen und in der Suppe servieren.

 

Germkrapfen

500g Mehl, 40g Germ (Hefe), ca. 100g Zucker, Salz, etwa ¼ l Milch (1-2 Dotter), 50 – 150 g Butter

Aus zerbröselten Germ, 1 Teelöffel Zucker, 1 bis 2 EL lauwarmer Milch ein Dampfl bereiten, mit Mehl bestäuben und gehen lassen, bis sich Sprünge auf der Mehloberfläche zeigen. Dann das Mehl mit dem Dampflund lauwarmer Milch verrühren, zerlassene Butter, Zucker und eventuell Dotter dazu rühren, schwach salzen. Den Teig gut durchschlagen, bis er Blasen wirft. Mit Öl bestreichen und aufgehen lassen, bis er doppelt so hoch ist. Dann kleine Kugeln formen und auf einem bemehlten Tablett noch mal gehen lassen. (ca. 15 min)  Danach die Kugeln auseinanderziehen, sodass in der Mitte nur mehr eine sehr dünne Teigschicht ist und im schwimmenden Fett backen. Die Milchmenge hängt von der Mehlqualität ab. Als Fett zum backen eignen sich Butter, Butterschmalz, Öl oder auch Schweinefett

 

Wetzsteinnudlen (auch Weinbeerweggerl genannt)

1250g Kornmehl, 250g Weizenmehl, 50g Germ, Salz, Rosinen, 50g Fett, 1 Ei, lauwarmes Wasser, Backschmalz

Aus den Zutaten wie beim Germ(teig)krapfen beschrieben mit dem Dampfl einen mittelweichen Germteig machen, ohne ihn zu stark zu schlagen. Aufgehen lassen, etwas Mehl einrühren und dann fingerdicke, längliche, einem Wetzstein ähnliche Germnudeln formen, nochmals zugedeckt gehen lassen, dann in heißem Fett schwimmend herausbacken. Mit Zucker bestreuen.

 

Blattl (krapfen)

Die Blattlkrapfen werden im Gegensatz zu den Germkrapfen aus einem festen Nudelteig gemacht und gehören zur charakteristischen alpinen Festtagskost. Die „Blattln“ sind runde, kinderhandgroße ausgewalkte Nudelteigflecken aus Roggen- oder Weizenmehl die mit oder ohne Fülle, in halbmond- Form, in heißem Schmalz schwimmend herausgebacken  werden. Die Fülle dazu ist süß oder sauer, also eine beliebige Marmelade, ein Mus bzw. Erdäpfel, mit Salz und Schnittlauch vermischt, Spinat, süßes oder saures Kraut, saure Rüben oder Käse.

Pinzgauer „Blattln“ aus Kornmehl (Roggenmehl)

1250g Roggenmehl, 250g Weizenmehl, Salz, 40g Fett, ca. 1 l Wasser, Backschmalz

Siedendes Salzwasser und Fett über das Mehl gießen, einen mittelweichen Teig machen, den man sehr lange knetet. Dann eine Rolle daraus formen, Scheiben abschneiden, diese sehr dünn in ovaler Form auswalken und beidseitig in heißem Fett schwimmend backen.

„Woazene Blattln“ (Weizenmehl)

400g Mehl, Salz, 2 gekochte Erdäpfel, ca. ½ l kochendes Wasser, 500g Schweinefett

Mehl, Prise Salz, geschälte und geriebene Erdäpfel in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und so lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Mit einem Löffel stücke ausstechen, diese auf bemehltem Küchenbrett dünn auswalken (in der Größe einer Kinderhand) und in heißem Fett beidseitig backen. Dazu Sauerkraut serviert.

 

Pinzgauer Nidei

1000g Erdäpfel, 200g Mehl, 50g Butter, 250g Speck, Salz

Gekochte Erdäpfel schälen, noch heiß zerstampfe, mit Mehl und Prise Salz zu einem Teig kneten, auswalken, in fingerbreite und – lange Streifen schneiden, diese zu fingerdicken Nudeln rollen und in Butterschmal in der Pfanne goldbraun braten. Dazu warmen Krautsalat oder Sauerkraut servieren.

 

Nockate (nackte) Kasknödel

250g altbackenes Schwarzbrot, Petersilie, Salz, 100g Schnittkäse, 2 Eier, 1/8 l  Milch, 2 EL Mehl

Kleinwürfelig geschnittenes Brot, gehackte Petersilie und Salz vermengen, kleinwürfelig geschnittenen Käse beigeben, Eier mit Milch versprudeln, darrübergießen und verrühren. Ziehen lassen. Daraus Knödel formen und 15 Min. im siedenden, leicht gesalzenen Wasser mehr ziehen als kochen lassen. Mit Zwiebelsuppe servieren.

 

Blog für Kochrezepte von Christine Riedlsberger

Bio Austria

EM Methode