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Wandern & Wellness im Nationalpark Hohe Tauern

Die höchsten Gipfel, die mächtigsten Wasserfälle, die schönsten Ausblicke, die weiten Täler, die ruhigsten Momente, Natur berührt. Gut, dass sie hier, rund um den Sonnberghof, im Nationalpark Hohe Tauern seit dreißig Jahren unter Schutz steht. Dieses hochalpine Naturreservat ist Ihr Urlaubs-Erlebniswelt, vom 800 bis 3.000 Metern Seehöhe.

 

Die Krimmler Wasserfälle sind die höchsten Europas, die Sulzbachwasserfälle als deren kleine Schwester bezaubern mit idyllischen Bildern. Die Riege der Gletscherriesen stellt sich vor: Der Großglockner, mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs; der Großvenediger mit 3.666 Metern der höchste Berg Salzburgs; Der Larmkogel, mit 3.017 Metern eine erreichbare Herausforderung. In urigen sonnenverbrämten Almhütten machen Sie Rast - die Senningerbräualm im Hollersbachtal, die Mauchachalm im Habachtal und die Baumgartenalm im Mühlbachtal, sind Ziel oder Zwischenstation einer gemütlichen Wanderung. Das Nationalparktaxi ist bequemes Alm-Shuttle. Die fünf Salzachseitentäler, Krimmler Achental, Sulzbachtal, Habachtal, Hollersbachtal und das Felbertal zählen zu den schönsten und ursprünglichsten Täler im Salzburgerland. Sie alle sind vom Sonnberghof aus gut erreichbar.


Frei sein sich fallen lassen, auch ins Schwimmbiotop

Nach einem Tag in den Bergen freue ich mich aufs Nichtstun. Ich genieße den Ausblick, die Sonne und das Wasser auf der Haut. Abtauchen im Schwimmbiotop lockert die Gelenke, die Sonne wärmt. Der Blick schweift über die Berge, das Gipfelglück des heutigen Tages kehrt wieder.


Vitalalm zwischen Himmel und Erde

Während in den Saunen mich die Wärme umhüllt, wandert der Blick zur Horizontlinie der Berge. Unter geschickten Massagegriffen entspannen sich die Wanderwadeln. Christines Naturprodukte tun der Haut gut. Das Wanderwadlöl und das Busserlwaxl zaubern ein Lächeln auf meine Lippen.


Wir sind ein Hohe Tauern Wanderpartner und bieten unseren Gästen ein attraktives Wanderservice.

  • 15.5. – 30.6. und 11.9. – 03.11.
    3 geführte Wanderungen pro Woche inklusive Wandertransfer von und zum Hotel
    1 x mit dem Seniorchef Ernst Holzer
    2 x mit den Wanderpartnern Nationalpark Hohe Tauern
    jeweils mit gratis Wandershuttle vom und zum Hotel zu den Touren.
  • 03.7. – 08.9.
    7 geführte Wanderungen pro Woche
      inklusive Wandertransfer von und zum Hotel
    1 x mit dem Seniorchef Ernst Holzer
    2 x mit einem Wanderpartner
    4 x mit einem Nationalpark-Ranger
    jeweils mit gratis Wandershuttle vom und zum Hotel zu den Touren
  • 26 verschiedene Exkursionen und Wanderungen in den Nationalpark Hohe Tauern mit Nationalpark-Rangern. Die Wanderungen reichen von leicht bis anspruchsvoll und bieten unterschiedliche Themenschwerpunkte: Wildtierbeobachtungen, die Welt der Gletscher, Gipfelsiege im Hochgebirge oder botanische Wanderungen (täglich Mo, Di, Do, Fr von Juli bis September). Für unsere Gäste sind die Nationalpark-Führungen gratis, aber Seilbahn- und Nationalpark-Taxikosten werden vom Nationalpark verrechnet.

Inklusive die Nationalparkcard

Die Freizeit In der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern in der Tasche.

Je Buchung unabhängig von der Aufenthaltsdauer haben Sie je

  • Freizeitgruppe 1 Leistung gratis!
  • 1 x Bergbahn z.B. Panoramabahn Kitzbühler Alpen
  • 1 x Museum z.B. Nationalparkzentrum Mittersill
  • 1 x Natur z.B. Freizeitpark Ferleiten
  • 1 x Badevergnügen z.B. Hallen/Kristallbad Wald
  • 1 x Sport z.B. GC Mittersill

Wanderempfehlungen von Christine Riedelsberger „Meine Lieblingsplätze“

  • Hollersbachtal und Senningerbräualm -  Heimeligkeit und Geburgenheit in unsererm Heimattal
  • Rossgruber – ein leichtes Gipfelglück
  • Gaisstein – der 360 Grand Rundumgbickberg
  • Der große Rettenstein – Heimat der Steinböcke
  • Hochmoor Wasenmoos – Unberührte Natur
  • Wiegenwald im Stubachtal – Der Urwald des Nationalparks
  • Krimmler Achental mit den Krimmler Wasserfällen – Wilde Wasser rauschen
  • Baumgartneralm – Die kleine Tour zum gmschackigen Käse
  • Seebachsee – Der Weg zu sich selbst

 

 

Wir haben 40 Wandertouren hervorragend ausgearbeitet und strukturiert beschrieben im Wanderguide Hohe Tauern Mittersill, den Sie als Gast unsere Hotels kostenlos erhalten.


Wanderliteratur

Großvenediger Gruppen DVD Nationalpark Hohe Tauern

Sepp Bradl Nationalpark Hohe Tauern Nord

Graner Hans P. Nationalpark Hohe Tauern

Lother Schrott Universitärer Wanderführer Nationalpark Hohe Tauern

 

Bergsteigen

Der Pinzgau hat die höchsten Berge im Salzburger Land, man nennt diesen Teil der Alpen die „Hohen Tauern“. Hierher rührt auch der Name des Nationalparks Hohe Tauern.

Der Großvenediger mit 3 674 Metern Seehöhe in Neukirchen ist der höchste Gipfel im Salzburger Land, der Großglockner mit 3.798 Metern Österreichs höchste Erhebung.

 

Bergführer

Tauernguide Bergführervereinigung Oberpinzgau

Markt 90 A-5741 Neukirchen am Großvenediger

Anmeldung und Information: Tel: +43 664 / 5127117 oder: +43 6565 6243

Fax +43 6565 / 6243

office@tauernguide.at

Angebote zu Bergtouren in der ganzen Region: Bergführervereinigung Oberpinzgau.

 

Großvenediger 3 674m 

Die Besteigung des Großvenedigers gehört zu den berühmten und lohnenden Bergtouren in den Ostalpen. Der Anstieg von Norden, über die Route der Erstbesteiger, bietet großartige landschaftliche Eindrücke. Die Route führt über die mächtigsten Gletscher der Ostalpen, an der beeindruckenden Nordostwand vorbei, auf die Eiskrone der "weltalten Majestät". Dieser Titel wurde dem Großvenediger aufgrund seiner Dominanz über die anderen Gipfel von seinem Erstersteiger Ignaz Kürsinger verliehen.

Normalweg:

Charakteristik: einfache, aber lange Gletschertour

Dauer: 1 ½ Tage

Venedigerpauschale :

Leistung: Beinhaltet Taxitransfer von Neukirchen ins Obersulzbachtal und zurück, Rucksacktransport mit der Materialseilbahn, Abendessen, Frühstück und Übernachtung auf der Hütte, Leihausrüstung sowie die Bergführergebühr.

Termine: Ende Juni bis Ende September - täglich ab 5 Personen

Treffpunkt: 14.30h Bergführerbüro, Neukirchen am Großvenediger

Preis: 159,- Euro pro Person

Anmeldung und Information: +43 664 5127117 oder +43 6565 6243

 

Haute Route Trekkingtour

Nach dem Vorbild der Haute Route von Charmonix nach Zermatt wurde im Pinzgau die Haute Route mit neun 3000er in 6 Tagen zusammengestellt.

  • Sonntagskopf (3.129m)
  • Großer Geiger (3.360m)
  • Östliche Simonyspitze (3.488m)
  • Hoher Zaun (3.457m)
  • Schwarze Wand (3.511m)
  • Rainerhorn (3.560m)
  • Großvenediger (3.674m)
  • Kleinvenediger (3.477m)
  • Keeskogel (3.291m)


1. Tag: Transfer von Neukirchen nach Krimml, danach Wanderung entlang des Krimmler Wasserfallweges, weiter mit dem „Nationalparktaxi“ in das Krimmler Achental bis zur Talstation der Materialseilbahn, 1840m. Aufstieg zur Warnsdorferhütte ca. 1,5 Stunden, 2.336m (Nächtigung). Am Nachmittag Eingehtour zum Sonntagskopf (3.129m). Gehzeit hin und retour ca. 4 Stunden. Gesamtaufstieg 1.269m, Abstieg 793m

2. Tag: Über das Gamsspitzel (2.888m) entlang dem Obersulzbachkees zum Maurer Thörl (3.110m) – Übergang auf die Südseite der Großvenedigergruppe – Besteigung des Großen Geiger (3.360m) – Abstieg zur Rostocker Hütte ( 2.2210m). Gehzeit ca. 8 Stunden. Aufstieg 850m, Abstieg 900m

3. Tag: Tagestour zur Östlichen Simonyspitze (3.488m) und Rückkehr zur Rostocker Hütte. Je nach Verhältnisse ist der Aufstieg über das beeindruckende Simonykees möglich. Gehzeit ca. 7 Stunden, Aufstieg und Abstieg je 1.300 m

4. Tag: Über den Schweriner Höhenweg zum Türmljoch (2.790m). Für Sportliche Wanderer ist die Besteigung des „Türmls“ – ein beeindruckender Felszacken inmitten der Hohen Tauern - möglich (leichter Klettersteig!). Abstieg zur Johannishütte – kurze Rast – Aufstieg zur Defreggerhütte (mit 2.962 m die höchste Hütte im Großvenedigergebiet!) Gehzeit ca. 8 Stunden, Aufstieg 1.450 m, Abstieg 700 m

5. Tag: „Das Dach Gottes“ eine unvergleichliche Gletschertour in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern: Hoher Zaun (3.467m) – Schwarze Wand (3.511m) – Rainer Horn (3.560m) – Großvenediger (3.674m) – Kleinvenediger (3.477m) – Abstieg zur Kürsingerhütte. Gehzeit ca. 8 Stunden, Aufstieg 750m, Abstieg 1150m

6. Tag: Besteigung des Keeskogels (3.291m) – Rückkehr zur Kürsingerhütte – Abstieg durch das Klamml zur Materialseilbahn – Taxifahrt nach Neukirchen - Übernachtung. Gehzeit ca. 6 Stunden, Aufstieg 750m, Abstieg 1.544m

Nationalpark Hohe Tauern für interessierte-Leser

(link zum Nationalpark oder eigener Text siehe Folgeseiten)

 

Nationalpark Hohe Tauern der Verwirklichung der Nationalparkidee

30 Jahre Nationalpark

Der Nationalpark Hohe Tauern im Herzen der Ostalpen zählt zu den großartigsten Landschaften dieser Erde. Wer im Nationalpark Hohe Tauern von den Tallagen zu den höchsten Gipfeln wandert, durchquert Höhenstufen, die allen Klimazonen von Mitteleuropa bis in die Arktis entsprechen. Alle bedeutenden alpinen Ökosysteme sind im größten Nationalpark der Alpen großflächig und ungestört erhalten. Darüber thronen 266 Gipfel über 3.000 m. 1200 km2 der Fläche des Nationalparks entfallen auf unberührte Naturlandschaft. Das Schutzgebiet beherbergt 130 km2 Gletscher, über 550 Seen und 279 Bäche. Der Salzburger Anteil am Schutzgebiet beträgt dabei 805km2. Der Nationalpark Hohe Tauern erstreckt sich über 3 Bundesländer in Salzburg, Osttirol und Kärnten.

Gleichzeitig ist der Nationalpark Hohe Tauern der älteste unter den Nationalparks Österreichs und mehr als ein Drittel aller Pflanzenarten sowie mehr als die Hälfte aller Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere, die in Österreich vorkommen, leben hier.

Eine seit Jahrhunderten durch die Arbeit der bergbäuerlichen Bevölkerung beschaffene und gepflegte naturnahen Kulturlandschaft geht harmonisch in die schroffe Hochgebirtswelt über. Auch sie stellt wichtige Lebensräume für Flora und Fauna.

Seit 2006 ist der Nationalpark Hohe Tauern international durch die IUCN als Schutzgebiet der Kategorie II ("Nationalpark") anerkannt und wurde damit in die Familie der ganz großen Nationalparks wie Yellowstone, Yosemite, Grand Canyon, etc. aufgenommen.

Um entsprechend der weltweiten Nationalparkidee diese großartigen Ökosysteme für die kommenden Generationen zu erhalten, konzentriert sich die Nationalparkverwaltung Salzburg auf insgesamt 5 verschiedene Verantwortungsbereiche: (achtung: hier sind 6 aufgezählt)

  • Naturraummanagement
  • Wissenschaft und Forschung
  • Bildung und Besucherinformation
  • Erhaltung der Kulturlandschaft
  • Regionalentwicklung
  • Tourismus

 

Im Bundesland Salzburg besteht ein qualitativ hochwertiges Netz an interaktiven Besucher- und Bildungseinrichtungen (Lehrwege, Ausstellungen, Bildungshäuser, etc.) welche den Besuch im Nationalpark abrunden und das Wissen um ökologische und sozio-kulturelle bzw. wirtschaftliche Zusammenhänge rund um das Schutzgebiet vertiefen. Neben dem Nationalparkzentrum mit dem Science Center in Mittersill, sind hier vor allen Dingen das Haus "Könige der Lüfte", sowie die Ausstellungen "Geheimnisse des Bergwaldes" (Hüttschlag) und "Smaragde und Kristalle" (Bramberg) aber auch die Nationalparkwerkstatt in Hollersbach zu nennen.

Während der Sommer- und Wintermonate bietet die Nationalparkverwaltung für alle Interessierten Exkursionen zu den verschiedensten Themen. Von Tauernüberquerungen auf den "Spuren der Säumer" bis hin zu Wildtierbeobachtungen, geologischen Exkursionen oder Schneeschuhwanderungen in die verschneiten Tauerntäler. Verlässliche und speziell geschulte Exkursionsführer sind dabei die Nationalpark Ranger. Sie bringen Besuchern – groß wie klein – die Einzigartigkeit des Schutzgebiets auf spannende Weise näher.

 

Nationalparkzentrum Mittersill, siehe Ausflugsziele Seite ………

Alle Infos über den Nationalpark unter www.hohetauern.at

Aktuelle betreute Nationalparkprogramme siehe Seite … und Seite …..

 

Alpine Berg- und Gletscherwelt (Geografie)

Das Gebiet liegt im Bundesland Salzburg in den Gemeinden Krimml, Wald im Pinzgau, Neukirchen, Bramberg, Hollersbach im Pinzgau, Mittersill, Uttendorf, Kaprun, Fusch, Rauris, Bad Gastein, Hüttschlag und Muhr, im Bundesland Tirol in Dölsach, Hopfgarten in Defereggen, Iselsberg-Stronach, Kals am Großglockner, Matrei in Osttirol, Nußdorf-Debant, Prägraten am Großvenediger, Sankt Jakob in Defereggen, Sankt Veit in Defereggen, Virgen und im Bundesland Kärnten in den Gemeinden Heiligenblut am Großglockner, Großkirchheim, Mörtschach, Winklern, Mallnitz, Obervellach und Malta.

Einige der höchsten Gipfel Österreichs, Großglockner (3.798m ü. A.) und Großvenediger (3.662m), liegen in der Kernzone, in der dem Naturschutz absoluter Vorrang gegeben wird. Die Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern ist durch jahrhundertelanges Wirken des Menschen geprägt und zeichnet sich durch artenreiche Alm- und Bergwiesen mit charakteristischer Alminfrastruktur (traditionelle Bauweisen von Almgebäuden, Holzzäunen, Steinmauern, u. a.) und sakralen Kleinoden aus. Das Schutzgebiet ist ein Refugium für Tausende Tier- und Pflanzenarten. Der Nationalpark sorgt auch dafür, dass sich die Populationen von vom Aussterben bedrohter Tierarten wieder erholen.

 

 Größe

 

Kernzone

Außenzone

Gesamt

 

Salzburg

538

267

805

 

Kärnten

327

113

440

 

Tirol

347

264

611

 

Gesamt

1.212

644

1.856

 

Angaben in km2; Kärnten: inkl. Erweiterungsgebiete Obervellach und Fleißtäler

Quelle: Basisdaten zum Nationalpark Hohe Tauern

 

Über Kern- und Außenzone hinaus sind in Kärnten zwei, in Salzburg drei Gebiete als Sonderschutzgebiet unter speziellen Schutz gestellt. 35 % des Parks sind Almen- und Kulturlandschaftsgebiet. Es gibt

  • über 300 Berggipfel mit über 3.000 m Seehöhe
  • 342 Gletscher mit einer Gesamtfläche von 130 km²
  • 279 Bäche, davon 57 Gletscherbäche
  • 26 bedeutende Wasserfälle (unzählige kleinere Wasserfälle)
  • 551 Bergseen zwischen 35 m² und 27 ha

Bekannte Sehenswürdigkeiten des Nationalparks sind die Krimmler Wasserfälle, die Umbalfälle, der Gletscherlehrweg Innergschlöss (Matrei in Osttirol) und die Franz-Josefs-Höhe am Großglockner.

Tier- und Pflanzenwelt

Flora und Fauna dieses Nationalparks gelten als besonders vielfältig, da dort durch die großen Höhenunterschiede und die Lage am Alpenhauptkamm verschiedene klimatische Bedingungen auf engem Raum zusammentreffen. So unterscheiden sich beispielsweise die Lebensgesellschaften der Nord- und Südseite der Hohen Tauern durch diese Lage deutlich: Die klimatisch begünstigte und stärker besonnte Südseite weist einige wärmeliebende Arten auf, die an der Nordseite nicht vorkommen, zudem liegen die Höhenstufen im Süden deutlich höher als im Norden. Durchschnittlich ist die Baumgrenze in den Hohen Tauern auf etwa 2.000 m - 2.200 m zu finden, kann aber an sonnigen Hängen der Südseite bis 2.400 m reichen. Diese Höhenlage ist jedoch auf umfangreiche Rodungen der Zirbenwälder für den Gewinn von Bauholz und Weideland zurückzuführen, die natürliche Baumgrenze würde 200 bis 300 Meter höher liegen. Die gerodeten, aber einstmals bewaldeten Gebiete werden heute von Zwergstrauchheiden, insbesondere von Alpenrosen bedeckt. Auch heute wird im Nationalpark noch Weidewirtschaft betrieben. Ab etwa 2.800 m beginnt die Nivalstufe.

 

Der Nationalpark Hohe Tauern beherbergt ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzenarten; an die 10.000 Tierarten sind im Nationalpark heimisch, dies trotz extremer Bedingungen mit einem Winter, der acht Monate im Jahr dauert, und extrem kurzen Frühlingen und Herbsten. Aufgrund der Größe des Nationalparks ist nahezu die gesamte Alpenflora und -fauna vertreten und es gibt eine Reihe von österreichweit einzigartigen Biotoptypen.

 

An größeren Tieren sind die Gämse, der Alpensteinbock, der Gänsegeier, dessen einziges Vorkommen im gesamten Alpenraum sich im Nationalpark befindet, die Bartgeier, die seit 1986 im Naturschutzgebiet (Rauris) wieder angesiedelt wurden, und der Steinadler hervorzuheben. Der Braunbär ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts in den Hohen Tauern ausgerottet. Auch der Wolf, der bis in das 17. Jahrhundert in den Hohen Tauern weit verbreitet war, wurde am Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Das Murmeltier wurde ebenfalls um 1800 in den Hohen Tauern ausgerottet – das Murmeltierfett war wichtiger Bestandteil von Arzneien – aber im 20. Jahrhundert wieder angesiedelt und ist jetzt sehr häufig. Heute kommt das Murmeltier wieder sehr häufig im Nationalpark vor. Der Rothirsch ist heute im Winter großteils von der Fütterung durch den Menschen abhängig, da die Winterreviere in den Tallagen durch Zersiedelung und intensive Landwirtschaft zerstört wurden. Aufgrund der harten Lebensumstände wird der Hirsch dort nicht so groß wie anderswo und trägt auch ein kleineres Geweih. Durch das Abdrängen der Tiere in die Bergwälder kam es zunehmend zu Verbissschäden.

 

Ein bedeutendes botanisches Refugium ist das Sonderschutzgebiet Gamsgrube unterhalb des Fuscherkarkopfs. Dort bildete sich durch Windverfrachtung von Kalkglimmerschiefer von den umliegenden Gipfeln eine Flugsandsteppe mit bis zu drei Meter hohen Sandansammlungen, wie sie außerhalb der Arktis kaum mehr vorkommt. Dort wächst auch der Rudolph-Steinbrech, der in den Hohen Tauern endemisch ist, auch das Edelweiß ist dort zu finden

Bildungseinrichtungen

In einem Nationalpark spielt die Bildung neben der Besucherlenkung eine große Rolle. Im Nationalpark Hohe Tauern gibt es hierzu in jedem der beteiligten Bundesländer Einrichtungen, in denen die Besucher von Nationalparkrangern geleitet werden.

  • Salzburg: Nationalparkwelten (Mittersill), Science Center Nationalpark Hohe Tauern (Mittersill ), Nationalparkwerkstatt Klausnerhaus (Hollersbach ), Haus Könige der Lüfte (Rauris )
  • Kärnten: BIOS Nationalparkzentrum (Mallnitz )
  • Tirol: Nationalparkhaus (Matrei in Osttirol) und Kesslerstadel (Matrei), Haus des Wassers (St. Jakob in Defereggen)


Die Nationalpark-Akademie Hohe Tauern organisiert Veranstaltungen wie Seminare, Workshops und Tagungen für Erwachsene. Diese dienen beispielsweise zur internen Ausbildung der Nationalparkranger, Weiterbildung von Lehrpersonen, Information und Diskussionsplattform für Jäger und Naturschützer.

 

Wissenschaft und Forschung

Eine grundlegende Aufgabe eines Nationalparks ist die wissenschaftliche Erfassung und Auswertung des geschützten Gebietes. Eine weitere die Erforschung der Auswirkungen von Veränderungen durch Klimawandel, Aussterben/Verdrängen und Einwandern von Tieren und Pflanzen sowie die Einflüsse des Menschen.

 

Verfassen von Literatur

Dokumentationen zu Vorkommen und Ökologie von Pflanzen, Tieren und Kulturgütern sind ein wesentlicher Beitrag zur Wissenschaft. Zum Nationalpark Hohe Tauern gibt es wissenschaftliche Schriften der schwarzen Reihe zu den Themen Pflanzenwelt, Tierwelt (Wirbeltiere), Geologie, Almen, Gewässer, und Schmetterlinge.

  • Die Serie Wissenschaftliche Mitteilungen aus dem Nationalpark Hohe Tauern (1993-2001) beschreibt beispielsweise die Klimageschichte der Hohen Tauern und gibt einen bibliographischen Überblick.

Hans Peter Graner: Nationalpark Hohe Tauern. Brandstätter, Wien 2004, ISBN 3-85498-346-8.

 

Wiederansiedelungsprojekte und Monitoring

  • Der Bartgeier wird seit 1986 im Rahmen eines alpenweiten Projektes in den Hohen Tauern wieder angesiedelt.
  • Die Urforelle (heimische donaustämmige Bachforelle) wird erfolgreich in den Gebirgsbächen des Nationalparks Hohe Tauern besetzt.
  • Durch Besenderung wird das Wanderverhalten des Alpensteinbocks studiert.
  • Das Steinadler-Monitoring bringt seit 2003 Erkenntnisse über Bestand, Lebensweise und Ernährungsgewohnheiten sowie den Bruterfolg dieser Greifvögel.


Karten und Zonen

Nationalpark Hohe Tauern

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nationalpark_Hohe_Tauern_logo.svg&filetimestamp=20090823144647

 

 

http://toolserver.org/~geohack/geohack.php?pagename=Nationalpark_Hohe_Tauern&language=de&params=47.099527_N_12.656825_E_region:AT-2/AT-5/AT-7_type:landmark&title=Nationalpark+Hohe+Tauern

 

 
 

Lage:

Kärnten, Salzburg, Tirol, Österreich

Nächste Stadt:

Mittersill, Spittal an der Drau, Zell am See, Lienz

Fläche:

1856 km²

Gründung:

1981

 

Karte des Nationalparks (Stand 1992

 

Geführte Nationalpark Rangertouren im Sommer und Schneeschuhwanderungen und Skitouren im Winter